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So sehr die Marke Škoda natürlich in Elektromobilität investiert – der Diesel bleibt für gewisse Nutzungsprofile unentbehrlich, das scheint selbst für den kompakten Scala zu gelten. Klar, der Pragmatiker ist nicht nur sauber bezüglich Abgas, sondern extrem sparsam und für seine Kategorie – 115 PS sind nicht die Welt – auch noch bärig im Durchzug. Immerhin zerren 250 Nm Drehmoment an den Vorderrädern, und das in einer ziemlich praxistauglichen Bandbreite von 1.500 bis über 3.000 Touren. Im Gegenzug ist der Selbstzünder annehmbar kultiviert. Erfrischend auch, dass der Testwagen mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgerüstet ist, denn eine Automatik mag zwar komfortabel sein, aber die Zahl derer, die gerne noch aktiver am Autofahren teilnehmen, sicherlich beachtlich. 

Und der Scala erfreut durch wahrlich gute Raumverhältnisse angesichts seiner überschaubaren Abmessungen – mit einer Außenlänge von 4,36 Metern ist auch das Fahren in der urbanen Gegend angenehm. Auch der Federungskomfort darf als langstreckentauglich durchgehen. Bleibt der Blick auf das Infotainment- Angebot: Das Kombiinstrument besteht aus reiner Anzeigefläche, und der große Screen bietet nicht nur viel Fläche, sondern fügt sich wunderbar in die Interieur-Architektur ein. Zeit, über Preise zu reden. Ab 18.823 Euro netto startet der 1,6 Liter große Diesel – allerdings dürfen sich Menschen mit dem Bedarf, häufiger längere Strecken zurückzulegen, noch das eine oder andere Schmankerl gönnen. Es reicht bereits, zur netto 2.352 Euro teureren „Ambition“-Line zu greifen mit Klimaanlage, Parkpiepsern und Tempomat. Digitalradio ist immer frei Haus.