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Fahrspaß kostet, das ist überhaupt keine Frage – sowohl beim Thema Anschaffung, Kraftstoff wie auch Versicherung. Wenn der spaßige Zweitwagen aus budgetären Gründen ausscheidet und man die eierlegende Wollmilchsau sucht, könnte der Ford Focus ST genau das richtige Auto sein. Als Turnier patzt er so gar nicht, wenn es um Praxistauglichkeit geht: Fast 1.700 Liter Gepäckraumvolumen bei umgeklappten Sitzen sind in der Kompaktklasse eine Ansage – das nur mal am Rande erwähnt. Bei der Erstbegegnung mit dem sportiven Kombi fallen die Recarositze auf, in die man sich fläzt und festgestellt „passt sowohl für langes Cruisen als auch Kurvenräubern auf der Landstraße“. Und das Infotainment, das hier spannend ist: Ladedruck und Öltemperaturanzeige. Nur zur Information – natürlich kann der Ford auch die volle Klaviatur mit Bluetooth, Navi und Smartphone-Integration.

Doch wer hier zuschlägt, möchte natürlich auch die Performance genießen und in vollen Zügen auskosten, wenn der klangvolle 2,3-Liter den Passagier mit Schmackes in die Sportsessel presst. Mal wieder haben die Ford-Ingenieure übrigens geglänzt, indem sie eine Vorderachskonstruktion geschaffen haben, die 280 PS virtuos verarbeiten kann, ohne die Pneus über Gebühr auf dem Asphalt kratzen zu lassen. Okay, mit großem Mutwillen geht es natürlich. Preislich liegt der Allzweck-Power-Ford bei netto 30.000 Euro – da kann man wirklich nicht meckern. Zumal viele Assistenten wie autonomes Bremssystem oder Spurhaltewarner plus Features wie Bluetooth-Freisprechanlage, Digitalradio, elektrische Heckklappe, LED-Scheinwerfer, Navigationssystem, Parkpiepser, Rückfahrkamera, schlüsselloses Schließsystem, Sitzheizung und Tempomat bereits serienmäßig mit an den Start rollen.