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Machen wir uns nichts vor, kleine Limousinen sind so gar nicht mehr spießig, sondern wieder richtig cool. Kein Wunder, dass Audi abermals einen viertürigen A3 nachschiebt. Doch kurzen Moment, was heißt hier klein? Stattliche 4,50 Meter misst der Kompakte, das war früher mal propere Mittelklasse. Und so fährt sich der Beau auch – absolut langstreckentauglich, nicht nur wegen der straff-bequemen Stühle, auch wegen des wirklich mehr als geräumigen Innenraums. Vor allem dürfen hinten reisende Passagiere ihre Beine räkeln, fast egal, wie lang diese ausfallen. Doch zurück in die erste Reihe, wo sowohl Fahrer als auch Beifahrer auf viel Display-Fläche blicken. Der Fahrer nämlich auf das „Virtual Cockpit“, das sich ganz frei Haus in seiner 10,25 Zoll-Pracht zeigt, und der Beifahrer auf den ebenfalls nicht mickrigen, zentralen Touchscreen. 

Für die erste Ausfahrt hatte Flottenmanagement den 150 PS starken Diesel vorgesehen, der nun einmal der ideale Kompromiss zwischen Kosten und annehmbaren Fahrleistungen darstellt. Souverän treibt der Vierzylinder den Ingolstädter nach vorn, der angesichts 8,4 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h schon als sportiv bezeichnet werden muss. Wenn dann auch noch das Doppelkupplungsgetriebe im Spiel ist, geht es nahtlos und zügig nach vorn. In puncto Fahrgeräusch gibt er dafür ganz den Gentleman. Ab 30.084 Euro netto startet der Audi – bietet zumindest das Grundrüstzeug für Flottenkunden mit Features wie Bluetooth-Freisprechanlage, Digitalradio und Tempomat. Empfehlenswert ist das 2.352 Euro netto teure Businesspaket mit umfangreichem, integriertem Navigationssystem, Smartphone-Interface sowie mehreren USB-Anschlüssen. Zahlreiche Assistenten machen die A3 Limousine außerdem sicher.