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Es ist eine berechtigte Frage: Warum müssen Elektroautos immer irgendwie optisch aus der Reihe tanzen. Mazdas neues vollelektrisches SUV MX-30 beispielsweise trägt an der C-Säule angeschlagene Fondtüren, was sehr lässig aussieht. Hier können die Verantwortlichen allerdings locker kontern mit dem Hinweis, dass schon der längst vergangene RX-8 mit diesem Türkonzept gesegnet war. Jetzt aber mal rein in die gute Stube und ein bisschen Nachhaltigkeit einatmen – die Korkeinlagen sind wirklich echt. Viel Bildschirm lässt ahnen, dass der MX-30 ein Infotainment- Profi erster Güte ist, na klar. Außerdem gefällt der Eindruck von den (komfortablen) Stühlen, und auch das Platzangebot kann sich durchaus sehen lassen – im MX-30 darf definitiv gereist werden. 

Dazu müssen Einsteiger in die Elektromobilität natürlich erst ein paar Kniffe lernen. Beispielsweise den, wie man per App rasch eine Gleichstrom-Ladesäule finden kann, um den Akku binnen einiger Minuten wenigstens wieder auf 80 Prozent zu bringen. Man hat übrigens Saft für bis zu 260 Kilometern nach WLTP, das dürfte für die meisten Anwendungen reichen. Doch wie fährt der MX-30 eigentlich? Er mobilisiert immerhin 145 PS und 271 Nm Drehmoment, welches schon ab der ersten Umdrehung anliegt. Entsprechend flink setzt sich der japanische Allrounder in Bewegung und wird dabei von einem Soundgenerator begleitet, damit die Eingewöhnung leichter fällt. Preislich ist der MX-30 vor allem wegen der momentanen Förderung durch Staat und Hersteller attraktiv – bereits ab 26.920 Euro geht es los inklusive reichhaltiger Assistenz sowie Navigationssystem.