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Sorry, aber wir können uns beim Ford Explorer einfach nicht mit Infotainment aufhalten – kann der Brummer ohnehin alles gut mit Smartphone- Integration, viel Display-Fläche und so weiter. Da rollt ein neuer Sechszylinder an – User Chooser mit etwas höherem Budget und Autoaffinität sollten jetzt aufhorchen. Und dabei ist der über fünf Meter lange Ford gar keine CO2-Schleuder – weist 66 Gramm auf dem Papier aus. Okay, man muss den fast 14 kWh großen Akku schon fleißig laden, um wirklich nachhaltig unterwegs zu sein. Doch lassen wir kurz mal Fünfe gerade sein, genießen den gesamten Antriebsstrang für einen Moment.

Das Niederdrücken des rechten Pedals lässt den Explorer ja förmlich nach vorn springen, und während der Rücken an der Lehne klebt, schiebt der Zehngang-Automat beflissen die Gänge nach. Dabei zischt der Turbo mit seinem Wastegate- Ventil, was ihm eine sportliche Note verleiht. Er fühlt sich eigentlich gar nicht abgasaufgeladen an, sondern weist eher eine Kompressor- Charakteristik auf, was womöglich an der starken E-Maschine liegt, die mit 75 kW (102 PS) boostet und den Zweieinhalbtonner bei entsprechendem Batteriefüllstand sogar locker alleine antreiben kann. Doch der Explorer kann noch eine ganze Menge mehr – er ist nämlich eine Platzoase und somit ein ausgezeichneter Reisewagen, der auch noch komfortabel federt. Selbst in der dritten Sitzreihe ist das Ausstrecken sämtlicher Extremitäten ohne Kontakt zum Sitznachbarn möglich. Außerdem entpuppt sich der Explorer als Lademeister mit fast 2.300 Litern Gepäckraumvolumen. Obendrein darf sich der Dienstwagen- Fahrer darüber freuen, nur ein halbes Prozent private Nutzung versteuern zu müssen. Mit netto 62.255 Euro Grundpreis ist der Explorer natürlich kein Schnäppchen.