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Bei der einen Marke bedeutet „300“ schlicht Vierzylinder, bei der anderen Hybrid. Bei Lexus als Hybridspezialisten dürfte die Sache klar sein: Vorn ein immerhin 2,5 Liter großer Vierzylinder- Otto und jede Menge E-Power zusätzlich an Vorder- und Hinterachse. Gleich beim Einstieg fällt auf, dass der Lexus ein Auto für Technik-Fans ist. Infotainment heißt hier: Es gibt viele Knöpfchen, und Bedien-Highlight ist das präzise anzusteuernde Touchpad mit Curser, den man über den Bildschirm führen kann. Mittlerweile kommen bei Lexus auch jene Interessenten auf ihre Kosten, die auf Apple Car- Play oder Android Auto schwören. Doch werfen wir einen Blick auf die Hardware und genießen das großzügige Platzangebot, das ein 4,64 Meter-Vehikel mit beinahe 2,70 Metern Radstand eben so bietet. 

Wer den Allradler wählt – es gibt aus Effizienzgründen eine eigene E-Maschine für die Hinterachse –, muss mindestens 37.016 Euro netto ausgeben. Serienmäßig sind LED-Scheinwerfer, Smartphone-Integration und mehrere USB-Anschlüsse. Exakt 5.000 Euro netto Aufpreis kostet die Business-Line mit DAB-Tuner, großem Navi, Parkpiepser, Rückfahrkamera und Sitzheizung. Empfehlenswert ist das netto 630 Euro teure Safety System mit Features wie Fußgänger- und Radfahrer- Erkennung, Spurhalteassistent, adaptivem Tempomat und Verkehrszeichen-Erkennung. Relativ günstig ist das 420 Euro extra kostende Panorama-Glasdach. Und keine Sorge, der Lexus kann noch mehr Luxus – über 10.000 Euro netto kann man für diverse Lines ausgeben und Dinge wie elektrisch verstellbare oder klimatisierte Sitze ordern. Auch feine Rindshaut ist lieferbar, um mit der Marke standesgemäß unterwegs zu sein. Ein Merkmal jedoch gibt es mit dem NX völlig kostenlos: Er ist ein Charakter-Auto.