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Der Nissan Juke ist seit Erscheinen eine willkommene Alternative für diejenigen Kleinwageninteressenten, denen gewöhnliche Formensprache einfach zu reizlos erscheint. Da aber viele Kunden zu extrovertiert offenbar auch nicht goutieren, haben die Gestalter nun einen Gang heruntergeschaltet und die zweite Juke-Generation merklich schlichter gezeichnet. Dennoch ragt der Japaner aus der Masse heraus und erfreut durch ausgefallene, schneidige Optik. Unterstrichen haben die Produktplaner das sportive und flippige Grundlayout mit einem kecken Farbkonzept, das beispielsweise auf Kontrastnähte innen setzt. Zusammen mit dem unten flachen Lenkrad gibt der Juke ein drahtiges Naturell ab, das im Unterhalt indessen bodenständig bleibt. Was daran liegt, dass der vorerst einzig lieferbare Motor – ein Dreizylinder mit einem Liter Hubraum und 117 PS – nicht viel Brot frisst.

Der Punch reicht jedoch, man kommt mit der Leistung gut zurecht, außerdem überzeugt die Sechsgang-Box durch geschmeidige Schaltbarkeit. Und noch viel wichtiger ist, dass der Cityprofi viel Assistenz und Infotainment mit auf den Weg bekommt – zumindest, wenn dem Eigner solche Ausrüstung netto 663 Euro netto wert ist. Für diesen Kurs kommt der Juke in den Genuss von Features wie einer aktiven Lenkung sowie der assistierten Längsführung, was bedeutet: Der Wagen beschleunigt und bremst selbsttätig im fließenden Verkehr, sofern man eine Geschwindigkeit per Tempomat definiert. Außerdem warnt der Nissan vor querendem Verkehr. Ein Navigationssystem gibt es gegen günstige 327 Euro und leistet exzellente Dienste auf dem blickgünstig installierten Monitor. Übrigens ist der ab 15.957 Euro startende Juke trotz seiner Lifestyle-Ausrichtung ein veritabler Praktiker und glänzt mit über 1.300 Litern Kofferraumvolumen.