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Der erste Eindruck vom Scala-Testwagen: Das soll ein Kleinwagen sein? Na ja, innerhalb der Škoda-Modelle mag das stimmen – losgelöst davon betrachtet darf der Fronttriebler als eine Nummer größer durchgehen mit seinen 4,36 Metern. Fein, demnach bietet er so viel Platz innen, dass er gut und gerne auch den Allrounder inklusive Langstrecken-Tourer mimt. Bemerkenswert, dass selbst hochgewachsene Personen im Fond ohne Probleme ihre Knie sortiert bekommen. Und – auch wichtig – es gibt solides Infotainment mit zwei großen Monitoren (sämtliche Analoganzeigen fliegen gegen 394 Euro netto raus), auf denen sich nahezu alle Fahrzeugeinstellungen natürlich per Touch abhandeln lassen inklusive Apple CarPlay oder Android Auto. Wer einen integrierten Lotsen möchte, muss zwar weitere 1.529 Euro netto investieren, wird allerdings mit großem Funktionsumfang belohnt. So kann man über eine App beispielsweise auch Ziele vom Mobiltelefon aus auf das Gerät schicken. 

Doch bevor wir Sie zum Händler schicken, sei noch ein Wort zum Fahreindruck verloren. Mit dem von Flottenmanagement georderten Einliter-Dreizylinder kommt man auf jeglichen Straßenarten gut klar – das 115 PS-Aggregat arbeitet munter und harmoniert fein mit der manuellen Sechsgang-Schaltung. Sie schrecken vor dem kleinen Hubraum zurück? Der Turbo reißt es raus! So stehen die verfügbaren 200 Nm Zugkraft bereits ab 2.000 Touren zur Verfügung und bleiben bis 3.500 Umdrehungen erhalten, so dass der kleine Direkteinspritzer füllig dreht und für moderaten Druck sorgt. Mit präziser Lenkung sowie einem kompromissbereiten Fahrwerk, das Bodenwellen Paroli bietet und sich einer Spaßeinlage auf der Landstraße aber dennoch nicht verwehrt, gelingt es, dem Fahrer ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern. Ab netto 16.210 Euro geht es los.