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Sie werden es kaum glauben – aber es gibt im Jahr 2020 noch ganz klassische und konventionelle Mobilität, sogar bei einem brandneuen Modell. Flottenmanagement hat den frisch entwickelten Audi A3 ausgeführt – als Dieselversion ganz ohne Elektrounterstützung. Dafür aber mit enorm hoher Effizienz und richtig Drehmoment- Bumms. So zerren fast 400 Nm an den Vorderrädern des Sportback, aber den Technikern gelang die Konstruktion der Vorderachse so gut, dass Traktion kein Thema ist. Der zur Verfügung gestellte Testwagen erfreut mit einem blitzschnell schaltenden Doppelkuppler (sieben Fahrstufen) – da ist für jede Lebenslage der passende Gang dabei. Schon unmittelbar nach dem Einstieg fällt natürlich auf, dass Audi auch bei seinem künftigen unteren Mittelklässler keine Kompromisse macht in puncto Verarbeitungsqualität – innen ist alles piekfein.

Und die Infotainment- Fans kommen auf ihre Kosten – viel Display hatte schon das vorangegangene Modell, neu in diesem Segment ist das gegen 672 Euro netto lieferbare Head-up-Display. Der A3 Sportback offeriert eine ausgewogene Mischung aus zurückhaltender Sportlichkeit und veritablem Langstrecken-Komfort in Form eines verbindlichen Fahrwerks und gutem Platzangebot auf übrigens ziemlich angenehmen Sitzen. Kommen wir abschließend zum Preiskapitel: Mindestens 29.327 Euro netto werden fällig – hier ist die Automatik allerdings schon inklusive. Schaltfans müssten einstweilen zum Basisdiesel greifen. Eine lange Aufpreisliste macht den A3-Kauf zum Erlebnis, unbedingt investieren sollte man die 1.504 Euro netto für das integrierte Navigationssystem. Oder gleich 2.352 Euro netto für das Businesspaket ausgeben, dann sind auch Smartphone-Integration und Tempomat an Bord.