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Leise schleicht sich der XC40 an – klar, der 1,5 Liter große Dreizylinder-Benziner ruht. So klingt das, wenn der knapp elf kWh große Akku voll ist. Mit der Kapazität kann man durchaus etwas anfangen, schließlich ist ein XC40 mit durchschnittlichem Nutzungsprofil nicht immer auf der Langstrecke zu erwarten. Zugegeben, wie häufig man ihn rein elektrisch bewegt, liegt auch ein bisschen an der individuellen Situation – kann man zu Hause laden, oder wohnt man nahe einer Ladestation. Immerhin, lange braucht es nicht, um die Batterie wieder zu befüllen – rund drei Stunden genügen in der Regel. Natürlich juckt es auch mal, die vollen 262 PS auszukosten, die der Strang unter dem Einsatz beider Maschinen an die Vorderräder abgibt, dann entwickelt der T5 außerdem eine sportive Akustiknote. Und es geht stramm vorwärts – Volvo gibt seinem Lifestyler lediglich 7,3 Sekunden, bis Landstraßentempo steht. Kommt hin. Richtig stark sind die Schweden freilich bei der Fahrerassistenz, da stehen auch kleinere Modelle nicht zurück. Allerdings wird ein Obolus fällig, sofern man das SUV assistiert durch die Straßen rollen, es selbsttätig beschleunigen, bremsen und lenken lassen möchte: netto 1.277 Euro. Dieser Komfort und Sicherheit bringende Helfer ist jedoch keineswegs überbezahlt unter der Berücksichtigung, dass er wirklich exzellent steuert, geschmeidig verzögert und den Allrounder punktgenau zum Stehen bringt. Wenn man als Fahrer doch einmal eingreifen muss, dann ist das keine Schwäche der Anlage, sondern absolut systemkonform – denn es ist ja, nomen est omen, ein Assistent und kein Merkmal einer Fahrautonomie. Für den teilelektrischen Volvo XC40 werden übrigens mindestens 41.638 Euro netto fällig. Autonomes Bremssystem, LED-Scheinwerfer und Tempomat sind inklusive.