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Es gibt auch noch praktische Fahrzeuge, die nicht Kombi und auch nicht SUV sind. Der klassische Van hat zwar gerade keine Hochkonjunktur, aber klein zu kriegen ist er wahrlich nicht und hält sich wacker am Markt. Im Falle Renaults Scénic merkt man schon kurz nach dem Einstieg, dass er Nutzwert und Variabilität aus jeder Pore atmet: Liege es an der verschiebbaren Mittelkonsole, an der großvolumigen Schublade alias Handschuhfach oder der ebenfalls verschiebbaren Rücksitzbank. In puncto Platzangebot lässt der Franzose außerdem keine Wünsche offen. Motormäßig hat sich Flottenmanagement gegen die Basis, aber auch gegen das Topmodell entschieden und die goldene Mitte gewählt. Heißt in diesem Fall 1,3 Liter Hubraum und propere 140 PS – ein Verkehrshindernis ist man damit definitiv nicht.

Das will ausprobiert werden. In der Tat legt der Fronttriebler quirlig los und bereitet Fahrfreude. Übertragen wird das Moment des Vierzylinder-Benziners per manuellem Sechsganggetriebe, dessen Schalthebel satt in der Hand liegt und geschmeidig durch die Gassen saust. Und da schnell die Frage aufkommt, wie es um das Infotainment bestellt ist, wandert der Blick intuitiv die entsprechenden Stellen ab. Kombiinstrument? Na klar, besteht aus Monitor-Fläche. Und ein ausladender Touchscreen thront bei Renault typischerweise hoch oben auf der Mittelkonsole, um auch ja keinen Punkteabzug in der Ablesbarkeit zu riskieren. Das bestens lotsende Navigationsgerät kostet in diesem Zusammenhang übrigens 579 Euro netto Aufpreis – eine lohnende Investition. Im Grundpreis liegt der Scénic mit dem hier besprochenen Otto bei 21.504 Euro netto und bietet frei Haus Features wie autonomes Bremssystem, Bluetooth-Freisprechanlage, schlüsselloses Schließsystem sowie Tempomat.