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Mazda baut ja schon ziemlich attraktive Autos, das muss man den Spezialisten aus Hiroshima lassen. Nicht nur Design und Architektur stimmen, auch die Technik spielt mit. Außerdem wählt der Konzern in puncto Antrieb keineswegs immer den Mainstream-Weg, was ihm eine Fangemeinde sichert. Jetzt haben sich die Verantwortlichen den kleinen 2 vorgenommen – obwohl der ja auch vor dem Facelift noch frisch aussah. Sei es drum, Flottenmanagement hat den 90 PS starken Vierzylinder-Benziner ausgeführt, dem statt Turbolader ein Riemenstarter zur Seite steht, um ein paar Newtonmeter zuzusteuern, wenn der Otto kurz oberhalb von Leerlaufdrehzahl kräftemäßig noch brachliegt. Und ein neues, manuelles Sechsganggetriebe (früher Fünfgang) steht bereit, um die verfügbare Zugkraft noch besser als vorher zu nutzen. Auf zur ersten Probefahrt.

Der Punch reicht jedenfalls, um den 1,2-Tonner quirlig voranzutreiben – das muss sich auch Mazda gedacht haben, schließlich lässt man es inzwischen bei dieser Leistungsstufe bewenden – auf einen stärkeren 2 müssen die Kunden also vorerst verzichten, während die Basis mit 75 PS nach wie vor lieferbar ist. Exzellent ist beim Mazda2 auch das Angebot an Fahrassistenten: Features wie autonome Notbremsung und Spurhalteassistent sind ebenso zu haben wie ein aktiver Tempomat, der insbesondere in Verbindung mit der aufpreispflichtigen Sechsgang-Wandlerautomatik (1.513 Euro netto) gut funktioniert. Dinge wie Bluetooth-Freisprechen, Navigationssystem und Rückfahrkamera gibt es im Mazda2 natürlich auch. Zusammen mit der integrierten Social Media Funktion darf man wahrlich von viel Tribut an moderne Informationskunden sprechen. Kostenpunkt? Ab 14.193 Euro netto rollt der Mazda2 mit 90 PS vom Hof.