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Elektrofahrzeuge werden bereits in naher Zukunft keine Seltenheit mehr sein – und sogar vor Nutzfahrzeugen macht die Elektrifizierung keinen Halt mehr. So spendiert Ford inzwischen auch der Custom-Reihe auf Wunsch eine E-Maschine, die gar als alleiniger Antreiber fungiert. Der Einliter-Benziner mit drei Zylindern arbeitet lediglich als Generator, wenn die 13,6 kW/h Energie, die von außen zugeführt werden, zur Neige gehen. Ist die Batterie gefüllt, setzt sich der 126 PS starke Kasten bissig in Bewegung. Ford hat den Custom indes so ausgelegt, dass er vor allem im unteren Tempobereich nachdrücklich beschleunigt. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 120 km/h begrenzt, was für den Einsatzzweck auch langt.

Nach etwas mehr als 50 Kilometer, wenn der Saft langsam ausgeht, springt der Dreizylinder an und produziert Strom, sodass der Transit über 500 Kilometer mit einer Tankfüllung zurücklegen kann. In der Realität reicht aber eine ausgedehnte Pause, um den Ladestand wieder auf 80 Prozent zu bringen – ein Typ 2-Ladeanschluss macht es möglich, von entsprechenden Ladesäulen entstehen ja auch kontinuierlich immer mehr. Das Fahren auf Generator ist aber in keiner Weise unkomfortabel, zumal der Verbrenner recht konstant läuft und keine großen Drehzahlsprünge macht. Verlangt man dem Custom die volle Leistung ab, dreht der Dreizylinder natürlich etwas höher. Zur Serienausstattung des netto ab netto 47.995 Euro teuren Lademeisters gehören übrigens Bluetooth- Freisprechanlage, Klimaanlage sowie eine umfangreiche Audioanlage. Das Navigationssystem kostet netto 1.755 Euro Aufpreis. Und mit einer Nutzlast von 1,1 Tonnen ist der Transit Custom auch für Gewerbetreibende mit schweren Ladegütern wahrlich kein Verzichtsmodell.