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Kann ein SUV wirklich sportlich sein? Kia beweist, dass es geht: Eine eindeutige optische Melange aus erhöhter Bodenfreiheit (insgesamt 184 Millimeter) sowie schwarzer Radlauf- und Schwellerverkleidungen triggert die SUV-Sinne, doch da wären ja noch Dinge wie die coupéartig abfallende Dachlinie plus verlängerte Überhänge. Peppige Außenlackierungen verleihen dem Koreaner einen modernen Anstrich – und ein bisschen Exklusivität, denn das leuchtende „Quantumgelb“ bleibt dieser Version vorbehalten. In puncto Antrieb hält natürlich auch der XCeed eine breite Palette bereit, so dass für Flottenbetreiber und Langstrecken-Nutzer etwas dabei ist: beispielsweise sparsame Dieseltriebwerke.

 Mit einem solchen war Flottenmanagement unterwegs – 1,6 Liter Hubraum und 136 PS müssen genügen. Und das tun sie auch, der Kompakte setzt sich dank des Drehmoment-Brockens recht behände in Bewegung; und weil zum sportlichen Naturell ein Schalter recht gut passt, hat die erste Testfahrt in einem Exemplar mit Sechsgang- Getriebe stattgefunden. Die Box passt gut zu dem Fronttriebler, besticht mit leichtgängiger Bedienung und hinreichend kurzen Wegen. Das XCeed-Fahrwerk bildet währenddessen einen feinen Kompromiss und kann sowohl drahtig als auch komfortbetont. Mindestens 22.512 Euro netto rufen die Koreaner für ihren geschmeidig werkelnden Selbstzünder in der 136 PS-Stufe auf – serienmäßig sind beispielsweise autonomes Bremssystem, LED-Scheinwerfer, Parksensoren sowie eine Smartphone- Integration per Apple CarPlay oder Android Auto. Gegen 243 Euro (netto) Aufpreis erkennt die Sensorik übrigens auch Fußgänger und Radfahrer. Der XCeed ist übrigens der erste Markenvertreter, bei dem das Kombiinstrument aus 12,3 Zoll HD-Display besteht (ab Launch Edition).