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Es ist ja nicht so, als seien Dreizylinder- Diesel völlig neu – aber exotisch sind sie. Opel sized jedenfalls wieder down, aber an der Leistung merkt man das nicht: Immerhin 122 PS leistet der frisch entwickelte 1,5-Liter, der den rund 1,4 Tonnen schweren Astra recht flink voranschiebt. Dafür gibt es ja auch mehr Übersetzungen als früher – neun Stufen stellt die Wandlerautomatik bereit. Damit ist der Rüsselsheimer so gut abgestuft, dass er mit dem Budget-Diesel denkbar souverän unterwegs ist. Zudem schaltet das Getriebe auch noch butterweich, mehr geht wirklich nicht. Klar ist der Kompaktklässler kein Sportwagen, aber untermotorisiert geht anders. Und sogar die Laufkultur überzeugt. Zwar hören geschulte Ohren das Motörchen anhand des Klangbildes heraus, aber der genügsame Ölverkoster bleibt zurückhaltend – übrigens auch in der CO2-Bilanz, so dass er mit der Effizienzklasse A belohnt wird.

Belohnt werden Astra-Kunden außerdem durch die günstige Möglichkeit, jede Menge Fahrassistenz zu buchen. So gibt es gegen 672 Euro netto gleich ein ganzes Bündel an Maßnahmen, um die aktive Sicherheit und den Komfort zu steigern. Neben dem autonomen Brems- plus Spurhalte-System und Verkehrsschild-Erkennung bietet der Fronttriebler auch einen aktiven Tempomat, der bis zum Stillstand herunterbremst. Gänzlich serienmäßig dagegen sind die guten Allround-Eigenschaften des Astra inklusive großzügigem Platzangebot im Fond. Mindestens 24.491 Euro netto müssen für die hier besprochene Selbstzünderversion mit Automatikgetriebe berappt werden, und Zusatzfeatures wie LED-Matrixlicht (1.218 Euro netto) sowie Standheizung (1.500 Euro netto) erhöhen den Komfort. Interessant auch das netto 668 Euro teure Paket mit Navigationssystem und Rückfahrkamera.