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Man kann es nicht oft genug sagen: Der Diesel ist noch lange nicht tot. So kommt es, dass natürlich auch der neue Škoda Kamiq wieder als Selbstzünder verfügbar ist – namentlich geführt unter 1,6 TDI mit properen 115 PS. Der erste äußerliche Eindruck – der Kamiq verbindet Futurismus mit athletischen Zügen, erhält seinen Chic vor allem durch den qua Dreidimensionalität hervorgehobenen Kühlergrill und den markanten LED-Tagfahrlichtern. Viele Sicken und Kanten verleihen ihm außerdem etwas Maskulines. Beim von Flottenmanagement ausgewählten Triebwerk geht es freilich in erster Linie um Effizienz. Okay, zögern wir nicht und fahren los.

Zwar bringt der Tscheche mittlerweile 1,4 Tonnen auf die Waage, aber dennoch hat der drehmomentstarke Selbstzünder recht leichtes Spiel mit ihm. Jedenfalls fühlt sich der Kamiq mit 115 Pferdchen keineswegs untermotorisiert an, sondern kommt recht munter von Fleck. Fein auch das perfekt mit der Maschine korrespondierende Doppelkupplungsgetriebe, das flink und ruckfrei schaltet. Doch einen richtigen Überraschungstreffer landet der Kamiq mit seiner fein-distinguierten Innenarchitektur. Vor allem, wenn man die Holzoptik „Tabora-Brushed“ ordert, erhält der Alleskönner einen Hauch von Noblesse – auch und gerade in Verbindung mit dem freistehenden Monitor oben auf der Mittelkonsole als schmückendes Designobjekt. Sein Grundpreis beträgt 20.084 Euro netto, serienmäßig sind Features wie autonome Notbremsung und Spurhalte- Assistent. Wer häufiger auf Langstrecke geht, sollte zur netto 2.352 Euro teureren „Ambition“-Line greifen mit Bluetooth-Freisprechanlage sowie Tempomat. Außerdem gibt es dann als „Simply Clever“-Detail die LED-Taschenlampe im Kofferraum.