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Elektroautos fahren alle gleich? Das ist ein Vorurteil, welches man nach einem Erlebnis mit dem modifizierten Hyundai Ioniq abgelegt haben sollte. Denn die Techniker haben es mit den Passagieren gut gemeint: kein Kopfnicken beim Anfahren mit dem Fronttriebler. Dazu muss man wissen, dass die Zugkraft bei Elektromaschinen schon ab der ersten Umdrehung anliegt, was in der Regel dafür sorgt, dass E-Vehikel zackig in Fahrt kommen. Die Elektronik lässt den Hyundai allerdings betont lässig anrollen, um ihn danach druckvoll auf höhere Tempi zu bringen. Dank nunmehr 136 PS ist man mit dem Ioniq noch ein Quäntchen souveräner unterwegs. In puncto Fahrwerk ist der Koreaner komfortabel ausgelegt, gibt eine höchst angenehme Figur auf verschiedenen Straßenbelägen ab, was maßgeblich zum Langstrecken-Komfort beiträgt.

Doch nicht nur der Antriebsstrang kann sich sehen lassen, auch das Platzangebot in dem 4,47 Meter langen Ioniq ist üppig. Hinten die Beine übereinanderschlagen? Kein Problem mit dem Koreaner, dessen Radstand (2,70 Meter) mit Fug und Recht als ausladend bezeichnet werden darf. Ach ja, und Infotainment-Fans dürften sich hier auch wohlfühlen, zumal Hyundai im Zuge der Modellüberarbeitung einen größeren, jetzt 10,25 Zoll messenden Zentralmonitor spendiert. Mechanische Anzeigennadeln im Kombiinstrument sucht man hier übrigens vergebens, so digital ist der Ioniq dann schon. Die Preise starten bei netto 29.327 Euro. Besonders attraktiv ist der Flüsterwagen nicht zuletzt deshalb, weil es obendrein 4.000 Euro Förderprämie gibt. Empfehlenswert ist es, weitere 1.974 Euro netto zu investieren – dann verbaut der Hersteller Features wie Bluetooth- Freisprechanlage, Navigationssystem sowie einen aktiven Tempomat, der neben erhöhter Sicherheit auch mehr Komfort nach sich zieht.