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Wer vom Vorgänger-Zafira auf das aktuelle Modell umsteigt, muss sich umgewöhnen: mal eben von 4,67 Meter auf bis zu 5,31 Meter Außenlänge. Auch die Breite wächst von 1,88 Meter auf über zwei Meter – das verspricht jede Menge Platz. Aber ist der Zafira mit dem Namenszusatz „Life“ denn auch ähnlich handlich? Ja, definitiv. Flottenmanagement hat die starke 177 PS-Version auf Herz und Nieren getestet und sie für durchaus alltagstauglich empfunden – die Übersicht ist fein, das Auto leichtgängig in Fahrt zu bringen. Und der exakt zwei Liter  große Vierzylinder-Diesel zerrt den 1,8-Tonner mit seinen 400 Nm hurtig nach vorn. Die Kraft fließt übrigens serienmäßig über eine weich arbeitende Achtstufen-Wandlerautomatik; die breite Übersetzungsspreizung führt zu einer ziemlich niedrigen Drehzahl beim Autobahncruisen in der achten Fahrstufe.

Und angesichts der Fahrzeugklasse ist der neue Zafira auch ein über Gebühr leises Fahrzeug, in dem man sich sitzreihenübergreifend unterhalten kann – auch bei zügiger Reise. Und es gibt schließlich drei Stück davon, allerdings geht es in jeder einzelnen geräumig zu. Da der Zafira in der von Flottenmanagement getesteten M-Variante 4,95 Meter misst, fällt das Platzangebot, speziell die Beinfreiheit, durchaus imposant aus. Auch die Sitze dürfen als passagierfreundlich beschrieben werden und weisen den Zafira Life als ausdauernden Tourer aus. Einer übrigens, der in puncto Infotainment recht ordentlich auffährt, ein Headup- Display bietet und mit seinem schnell reagierenden, großen Touchscreen Freude bereitet. Mindestens 37.109 Euro netto muss man für den stärksten und gleichzeitig nützlichsten Opel auf den Tisch legen – Bluetooth-Freisprechanlage und Tempomat werden übrigens frei Haus geliefert, für das große Navigationssystem werden 714 Euro (netto) extra fällig.