PDF DOWNLOAD

CO2 sparen und gleichzeitig viel Leistung unter der Haube haben – das klingt cool. Mit Hybridisierung passiert genau das: Da weist das Datenblatt für die A-Klasse mit schmalem 1,3-Liter- Benziner plötzlich 218 PS Systemleistung aus. Das klappt, weil sich zu dem Verbrenner auch noch eine 102 PS starke E-Maschine gesellt. Also los, das gilt es auszuprobieren. Was auffällt ist, dass Mercedes dem User ganz schön viele Fahrund Anzeige-Modi bietet, um es möglichst vielen Kunden recht zu machen – da braucht man eine Weile. Der Drehzahlmesser soll aber bitte angezeigt werden, schließlich möchte man ja sehen, wann der Verbrenner läuft und wann nicht. Okay, der 15,6 kW/h große Akku (das ist ziemlich viel Kapazität) ist voll, und los gehts. Wenn man nicht gerade den Kickdown bemüht, sprintet der Zwofuffziger ungestüm los – und zwar elektrisch.

Nimmt man beide Maschinen – die Elektronik regelt, dass die Aggregate nahtlos zusammenarbeiten –, dann reichen 6,6 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h. Damit wird der Öko-Kompakte zum sportiven Spaßmacher. Und klar, Plug-in-Hybride erfordern bisher ein recht spezielles Fahrprofil, wenn man sie wirklich rein elektrisch fahren möchte – doch die A-Klasse ist über diesen Punkt längst hinaus. So kann der Power- Strang sogar mit Gleichstrom binnen weniger Minuten wieder auf 80 Prozent Kapazität gebracht werden, was angesichts der wachsenden Lade-Infrastruktur ermöglicht, den Verbrenner denkbar selten zu behelligen. Und Reichweitenangst kennen A 250e- Fahrer nun wirklich nicht, denn wenn der Saft in der Traktionsbatterie zur Neige geht, fährt der Fronttriebler einfach hybridisch weiter. Mit 31.345 Euro netto ist der umweltfreundliche Sportler zwar ambitioniert eingepreist, aber nicht unerschwinglich. Und die Automatik ist frei Haus.