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Manuelle Schalter im gehobenen Segment werden rar, das ist Fakt. Da ist es charmant, dass manche Hersteller so etwas noch anbieten, schließlich wollen nicht wenige Autofahrer Herr ihrer Übersetzungen sein. Jaguar gehört zu den wenigen Autofirmen, die exakt das leisten: Demnach war Flottenmanagement mit einem E-Pace D180 AWD unterwegs, und das – nomen est omen – 180 PS starke Selbstzünder-Triebwerk mit zwei Litern Hubraum leitet sein Moment per Sechsgang-Getriebe an die vier Antriebsräder. Und ganz offensichtlich haben die Techniker darauf geachtet, dass die Abstimmung möglichst sportlich ausfällt: Knackig und auf kurzem Wege rastet der griffsympathische Hebel. Der Vierzylinder ist außerdem hinreichend kräftig, um den bequemen Praktiker mit Schmackes nach vorn zu treiben.

Auch das Fahrwerk spielt mit, wenn es darum geht, den 1,8-Tonner behände über die Landstraße zu scheuchen. Und das kann er, ohne den Komfort dabei aus den Augen zu verlieren. Sowohl Sitze als auch die Abstimmung der Dämpfer sorgen für angenehmes Reisen, auch wenn die Straße mal schlechter wird. Und sonst? Der E-Pace hält nicht nur viel Platz bereit, zumal er, das muss man bedenken, gerade einmal 4,40 Meter misst, sondern ist auch ganz schön digital: Beim Kombiinstrument sucht man mechanische Anzeigen vergebens, und in der Mittelkonsole prangt ein großer Monitor im 21:9-Format. Wem das nicht genug ist, nehme weitere 962 Euro netto in die Hand, um ein Head-up-Display zu bestellen. Apropos bestellen: Mindestens 34.882 Euro netto werden für die geschmeidige Raubkatze fällig. Autonomer Notfall-Bremsassistent, Bluetooth-Freisprechanlage, Digitalradio, LED-Scheinwerfer und Tempomat werden selbstredend frei Haus geliefert.