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Beim Toyota Land Cruiser muss man nicht lange diskutieren, ob es nicht doch ein SUV sein könnte. Der Japaner ist ein echter Geländewagen mit hundertprozentiger Differenzialsperre und Geländereduktion plus rustikaler Bauform. Aber erst einmal entern. Das gelingt indes leicht: Einfach auf das Trittbrett und reinschwingen. Stadtbewohner werden mit dem Offroader ebenfalls klarkommen, denn der hier getestete Zweitürer misst lediglich 4,40 Meter – irgendwie schon ein cooler Exot. Unter der Haube arbeitet ein großvolumiger Vierzylinder- Diesel mit 2,8 Litern Hubraum und 177 PS. Schön, dass Toyota für seine Enthusiasten auch noch eine Version mit Sechsgang-Schaltgetriebe bereithält. Das muss aber gar nicht mal so oft bemüht werden, weil man mit bärigen 450 Nm Drehmoment auch mal im großen Gang bleiben kann.

Übrigens ist der Land Cruiser ganz schön komfortabel, was allerdings auch an den gewaltigen Federwegen liegt. Geschwindigkeitsbumper bügelt er beispielsweise einfach glatt, als seien diese gar nicht existent. Innen erwarten den Passagier ein sachliches Cockpit und ein riesiger Multifunktionsbildschirm – von wegen, der Toyota-Klassiker kann kein Infotainment. Was er natürlich auch kann, ist unwegsames Gelände erklimmen und ordentlich ziehen: Drei Tonnen dürfen an den Haken – das ist ein Wort. Mindestens 34.302 Euro netto werden für den Kraxler fällig. Serienmäßig sind Bluetooth-Freisprechanlage, Parkpiepser, schlüsselloses Schließsystem und Tempomat. Man kann den Preis aber auch locker in die 50.000er-Region bringen – dann rollt der Land Cruiser als Technik-Paket an mit Features wie aktivem Dämpfungssystem, Unterboden-Kamera oder Gelände-Tempomat.