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Man nehme den Ateca, installiere coole kupferfarbene Badges und kreiere eine neue Marke. Okay, so ganz neu ist der Name der Marke nicht – denn „Cupra“ kennen zumindest autoaffine Menschen schon lange als Performance-Label für Seat-Modelle. So startet Cupra mit einem Bonus ins Amt. In die Herzen der meisten Fahrer fährt er spätestens nach einer kleinen Ausfahrt, denn dieser Ateca hängt leistungsmäßig recht weit oben mit 300 PS. Entsprechend kann das – nebenbei bemerkt – ziemlich nutzwertige SUV (fast 1.600 Liter Kofferraum) ordentlich punkten mit Fahrspaß. Ein paar Zahlen? Nur 5,2 Sekunden vergehen bis 100 km/h, und in der Praxis manifestiert sich dieser Umstand darin, dass die Passagiere bei voller Beschleunigung unfreiwillig intensiv mit den Sitzlehnen kuscheln. Die Kraft wird serienmäßig über ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe übertragen, und gegen unerwünschten Radschlupf spendieren die Ingenieure dem Powerpaket Allradantrieb.

Reden wir über Preise: Ab 36.008 Euro netto gibt es den angeschärften Ateca, der seine Performance optisch mit einer prägnanten Vierrohr- Auspuffanlage unterstreicht. In puncto Ausstattung ist der Cupra gut unterwegs – es gibt Bluetooth-Freisprechanlage, Einparkautomatik, ein Kombiinstrument, das aus reiner Bildschirmfläche besteht, LED-Scheinwerfer, Rückfahrkamera, schlüsselloses Schließsystem und Tempomat. Um eine Balance aus möglichst komfortablen und dennoch sportiven Fahreigenschaften herzustellen, gibt es adaptive Dämpfer serienmäßig. Wer noch etwas Budget übrig hat, sollte zum netto 819 Euro teuren Assistenzpaket greifen, das neben Spurhaltewarner und Verkehrszeichen- Erkennung auch über aktiven Tempomat verfügt. Ein großes Panoramadach gibt es gegen 949 Euro netto extra.