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Nein, auch im Downsizing-Zeitalter gibt es in der Kompaktklasse noch vier Zylinder. Deren Inhalt ergeben beim T-Roc beispielsweise 1,5 Liter – genug Volumen, um locker aus dem Ärmel geschüttelt 150 Pferdchen zu mobilisieren. Die sind wiederum genug, um dem Wolfsburger so viel Schub zu verpassen, dass die Mundwinkel beim Beschleunigen nach oben zeigen. Moment, mal eben aufs Datenblatt schauen: Nur 8,4 Sekunden dauert der Sprint bis Tempo 100 – das konnte ein Corrado G60 auch nicht besser. In den Lautäußerungen gibt sich der Hightech-TSI, der in der Teillast ganz bewusst nicht auf allen Pötten läuft, betont zurückhaltend – Komfort spielt eben auch eine gewisse Rolle. Daher hat Flottenmanagement auf das siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe bestanden, mit dem der T-Roc netto 21.554 Euro in der Grundausstattung kostet.

 Mit ein bisschen Disziplin kommt man mit der sogar recht gut aus – wer allerdings häufig auf längeren Strecken unterwegs ist, sollte noch ein paar Zusatzfeatures ordern. Das 1.495 Euro teure Businesspaket mit Bluetooth-Freisprechanlage und Navigationssystem hilft schon weiter. Und wenn man ohnehin das Automatikmodell bestellt hat, sollte der aktive Tempomat keinesfalls fehlen. Er kostet lediglich moderate 268 Euro netto Aufpreis und ist in der Praxis ein echter Komfort- wie Sicherheitsgewinn. Gerade im zähfließenden Feierabendverkehr leistet er tolle Dienst, bremst und beschleunigt gemäß dem vorausfahrenden Auto selbsttätig. Damit das Kombiinstrument – wie bei unserem Testwagen der Fall – reine Bildschirmfläche ist, müssen 420 Euro (netto) extra berappt werden.