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BMW-Fans mussten stark sein, als der Konzern das erste Frontantrieb-Modell aufgelegt hatte. Okay, da sitzt man nun in einem Fronttriebler der weißblauen Marke – und? In der zweiten Reihe gibt es mehr Platzangebot, weil beispielsweise der Kardantunnel wegfällt, das zaubert den Hinterbänklern ein Lächeln auf ihr Gesicht, fein. Doch was ist mit der Person vorn links? Kurze Aufklärung: Unter der Haube werkelt ein quer eingebauter, stufenaufgeladener Zweiliter-Vierzylinderdiesel, der ziemlich sicher eine ganz klare Aufgabe hat: den Fahrer glücklich machen. Funktioniert auch. Der effiziente 190 PS-Potenzbrocken macht Druck, lässt den nützlichen Platz-Profi auf Befehl des rechten Pedals ziemlich ungestüm nach vorn preschen. Genauer gesagt binnen 7,6 Sekunden auf 100 km/h. Dabei klingt der Selbstzünder zart-sportlich und trifft die richtige Note. Perfekt.

Selbiges gilt auch für das Fahrwerk. Straff, aber nicht zu straff eben, denn das Ziel ist es schließlich, ein komfortables Auto auf die Ränder zu stellen, das drahtige Einlagen auf der Landstraße beschwerdefrei mitmacht. Am besten mit dem adaptiven Fahrwerk (420 Euro netto) – dann kann der User selbst wählen, ob er es lieber gemütlich oder sportlich mag. Wie auch immer, die Sitzgelegenheiten spenden unabhängig von der Ausführung ein wohldosiertes Maß an Gediegenheit und stellen sicher, dass aus dem Praktiker (1.510 Liter Kofferraumvolumen) auch ein feiner Langstreckler wird. Mit dem performanten Diesel steigt der Van übrigens bei netto 32.563 Euro ein – immer an Bord sind Autonombremsung, Bluetooth-Freisprechanlage, Leichtmetallräder, Regensensor sowie Tempomat. Mit dem 1.420 Euro netto teuren Businesspaket wandern zusätzlich Navigationssystem und Sitzheizung an Bord.