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Mit dem neuen Micra hat Nissan in der Kleinwagenklassse einen Imagewandel vollzogen: Die neue Ausführung fährt optisch rassiger und sportlicher daher. Da passt es ganz gut, dass der Viermeter-Kandidat eine Leistungsspritze bekommen hat. So sattelt die stärkste Version jetzt 117 Pferdchen. Diese entstammen einem Einliter- Dreizylinder, dem ein Turbolader Druck verpasst. Damit ist der 1,2-Tonner fein motorisiert, das quirlige und charakteristisch sirrende Triebwerk harmoniert gut mit dem leichtgängig schaltbaren Sechsgang-Getriebe und bringt außerdem eine sportive Note hervor. Dennoch bewahrt sich der Japaner ein Quäntchen Restkomfort – ein Eindruck, der sowohl durch das ausgewogene Fahrwerk wie durch den großzügigen Raumeindruck erzeugt wird.

Keine Frage, der Micra ist erwachsen geworden – schon alleine wegen der gewachsenen Abmessungen. Er ist nicht mehr die kleine Einkaufstasche ausschließlich für die Stadt, sondern längst eine veritable Allround-Lösung, mit der man auch mal auf die Langstrecke gehen kann. Wertige Materialien im Innenraum, viel Infotainment und durchaus komfortable Sitze formen den Micra zu einem attraktiven Package, das in der starken Version ab netto 15.285 Euro bereitsteht. Serienmäßig sind Bluetooth-Freisprechanlage, Digitalradio und Tempomat. Auch bereits an Bord: Die Möglichkeit, sein Smartphone per Apple CarPlay oder Android Auto mit dem Fahrzeug zu verbinden und die Oberfläche zu spiegeln. In puncto Sicherheit spielt der Micra auch ganz oben mit: Gegen 411 Euro netto liefert Nissan ein autonomes Bremssystem inklusive Fußgänger-Erkennung plus Lenkund Spurhalteassistent. Ebenfalls zu empfehlen sind leuchtstarke LED-Scheinwerfer zum Tarif von 579 Euro netto extra.