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Endlich wieder eine frische Alternative von Mitsubishi – natürlich im SUV-Bereich. Da es sich aber um ein Coupé handelt, musste auch ein schicker Name her. Der historische Eclipse ist ein Sportcoupé der Marke aus den Neunzigern – garniert mit dem Zusatz „Cross“ passt das gut ins Muster des neuzeitlichen Allradlers. Und ja, als Diesel (um den geht es hier und heute schließlich) gibt es Mitsubishis Neuzugang lediglich mit beiden angetriebenen Achsen plus Achtstufen- Wandlerautomatik. Lass ausprobieren. Der Selbstzünder klingt verbindlich und bleibt vibrationsarm – hier holt er sich Komfortpunkte. Außerdem ist der 148 PS starke 2,2-Liter-Vierzylinder ein kleiner Reißer mit seinen 388 Nm. Die Wohlfühl-Drehzahl des Commonrails rangiert zwischen 2.000 und 2.500 Umdrehungen – und die werden meist auch eingehalten dank des weit spreizenden Achtgängers. Sanft schalten klappt auch, was möchte man mehr? Ein kommod abgestimmtes Fahrwerk macht aus dem Japaner einen veritablen Langstreckler, da kann man kaum meckern.

Innen blickt der Passagier auf nüchterne, allerdings funktionale Armaturen mit klassischer Instrumentierung. Das Platzangebot geht natürlich in Ordnung; angesichts 2,67 Meter Radstand lässt es sich sogar in der zweiten Reihe wunderbar aushalten. An die Infotainment-Fraktion: Smartphone-Integration ist natürlich Pflicht beim neuen Eclipse Cross, alternativ kann gegen moderate 336 Euro netto ein fest verbautes Navi geordert werden. Das Head-up-Display steht ebenfalls im Lieferprogramm. Für den Diesel werden übrigens netto 26.546 Euro fällig – serienmäßig sind Features wie Regensensor, Rückfahrkamera, schlüsselloser Zugang, Spurhalte-Warner und Tempomat. Außerdem bremst jeder Eclipse Cross autonom und erkennt Fußgänger.