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Das Laden des e-Niro ist ein Kinderspiel – einfach Klappe öffnen und los
Kia e-Niro 64 kWh-Version

Elektrisch ans Ziel

Elektromobilität beginnt langsam auch diesseits der Highend-Kategorie praktisch zu werden. Der Kia e-Niro zeigt, wohin die Reise geht.

Die noch geringe Energiedichte aktuell genutzter Lithium-Ionen-Batterien machen der Elektromobilität zu schaffen. Geringe Reichweiten plus langsame Ladevorgänge berauben das Auto jener Freiheit, für die es eigentlich stehen soll. Doch so langsam wird es – zumindest in puncto Reichweite können auch bodenständig orientierte Kunden inzwischen zu brauchbaren Ergebnissen kommen. Ab netto 32.008 Euro beispielsweise kommt der geneigte Interessent in den Genuss eines 204 PS starken Kia e-Niro, der dank 64 kWh großem Akku erst nach rund 400 Kilometern nachladen muss. Gut ist, dass der Niro über einen CCS-Anschluss verfügt und mit bis zu 100 kW Ladeleistung gespeist werden kann. Gut ist außerdem, dass der e-Niro so richtig Fahrspaß bereitet und trotz aller Zweckmäßigkeit sportliche Gene trägt.

Schon ungewohnt, wenn man ohne nennenswertes Motorengeräusch Traktionsprobleme mit dem rechten Pedal hervorrufen kann. Viel mehr als ein beflissenes Summen lässt sich aus dem kleinen 400 Newtonmeter-Kraftpaket nicht rausholen. Übrigens: Wer E-Fahrzeug fährt, kann nicht nur bei den Flüssigkeiten Geld sparen, schließlich fällt der Ölwechsel weg. Man spart auch bei den Bremsbelägen, denn in aller Regel kommt man über die Energie-Rückgewinnung zum Stillstand. Einfach das linke Lenkrad-Paddle gezogen halten, und der Niro rekuperiert sich sanft auf null herunter. Bis auf die leisen Fahrgeräusche und das etwas andere „Tanken“ geriert sich der Koreaner übrigens als ziemlich konventionelles Fahrzeug mit umfangreicher Fahrerassistenz und viel Infotainment serienmäßig. Bluetooth-Freisprechanlage und schlüsselloses Schließsystem gehören ebenfalls zu den Selbstverständlichkeiten. LED-Scheinwerfer kosten hingegen extra (831 Euro netto).

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