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"Flotte! Der Branchentreff" 2020
Am Fuße der Zugspitze ließen sich auch die Qualitäten der Mitsubishi Offroader bei Winterbedingungen testen
Blind einparken? Für alle Teilnehmer kein Problem dank der Assistenzsysteme und der Kommandos des Beifahrers
Mitsubishi Motors Deutschland Chef Dr. Kolja Rebstock hatte erfreuliche Wachstumszahlen mit im Gepäck
Neben einer theoretischen Einführung in den neuen Outlander PHEV gab es aber auch die Möglichkeit sich die Technik direkt am Objekt erklären zu lassen
Auf den ersten Blick erschien der Hindernisparcour mit Parkbuchten und Kehren kein Problem für die Teilnehmer darzustellen

Frohes Schneetreiben

Trockenheit und Hitze hielten Deutschland im vergangenen Jahr über weite Strecken in Atem, doch Ende November konnte man sich am Fuße der Zugspitze über den ersten Schnee freuen. Diese Gelegenheit nutzte Mitsubishi, um interessierten Flottenkunden und Partnern den neuen Outlander Plug-in Hybrid zu präsentieren. Auch Flottenmanagement reiste in das malerische Zugspitzdorf Grainau, wo auch die Offroad-Qualitäten des elektrifizierten SUVs bei Schnee und Glätte getestet werden konnten.

Vor mehr als sechs Jahren stellte Mitsubishi auf dem Pariser Autosalon 2012 den weltweit ersten Plug-in-Hybrid-SUV vor – den Outlander PHEV (Abkürzung für die englische Bezeichnung Plug-in Hybrid Electric Vehicle). Vier Jahre nach seinem Verkaufsstart in Europa am 21. Oktober 2013 setzte der elektrifizierte Familien-SUV mit kumulierten 100.000 verkauften Einheiten einen weiteren Meilenstein und darf sich den Titel als meistverkauftes Plug-in-Hybridfahrzeug in Europa sichern. Doch was macht das Technologie- Flaggschiff von Mitsubishi so erfolgreich? Von Anfang an konnte insbesondere die vollintegrierte, einzigartige Elektroantriebs-Architektur (Front-Elektromotor, Heckmotor, kein Getriebe et cetera) die innovations- und technologieaffine Käuferschicht, die sogenannten Early Adopters, überzeugen. Gerade Pendler und Dienstwagenberechtigte, die nur kurze Strecken zurücklegen müssen, zählen seit Jahren zu den überzeugten Kunden. Denn mit einer elektrischen Reichweite von 57 Kilometern gemäß innerstädtischem WLTP-Zyklus (54 Kilometer kombiniert) und einem kombinierten CO2-Ausstoß von nur 40 Gramm je Kilometer (nach WLTP ermittelt, umgerechnet auf NEFZ) können viele Fahrten nicht nur ohne Verbrennungsmotor erledigt werden, sondern die Kunden profitieren auch von der staatlichen Förderung für Plug-in-Hybridfahrzeuge nach dem Elektromobilitätsgesetz in Höhe von 1.500 Euro. Auf diesen Bundeszuschuss gibt Mitsubishi noch einen eigenen Elektromobilitätsbonus von 6.500 Euro zusätzlich.

Getreu dem Modellslogan „Mehr Hybrid. Mehr SUV.“ will man im Modelljahr 2019 aber nicht nur eine alltagstaugliche rein elektrische Reichweite bieten, sondern auch die SUV-typischen Vorzüge mehr denn je hervorheben: Sportlich-elegante 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, ein aerodynamischer Dachspoiler, ein geändertes Kühlergrill-Design und Bi-LED-Scheinwerfer sollen den neuen Outlander PHEV von außen noch kraftvoller und dynamischer wirken lassen. Im Innenraum tragen die hohe Sitzposition, die gute Rundumsicht, das ausgefeilte Geräuschdämmungskonzept und die umfangreiche Grundausstattung samt digitalem Radioempfang (DAB+), Rückfahrkamera mit Hilfslinien, zweistufiger Sitzheizung, das Infotainmentsystem „Smartphone Link Display Audio“ (SDA) sowie zahlreiche Assistenzsysteme zu einer entspannten Fahrt bei. Doch das eigentliche Highlight ist und bleibt der Hybridantrieb: Der neue 2,4-Liter-DOHC-„Atkinson“-Benzinmotor mit 135 PS, ein stärkerer Elektro-Heckmotor mit nun 95 PS und eine Fahrbatterie mit erhöhter Kapazität (13,8 kWh) sorgen in Kombination mit dem bewährten 82 PS starken Front-Elektromotor für reichlich Fahrspaß – ohne Effizienz einbüßen zu müssen.

Dass dies nicht nur eine ausgefeilte Marketingstrategie ist, sondern auch der Realität entspricht, zeigte Mitsubishi an vielen Stationen rund um Garmisch-Partenkirchen, wo die Eventteilnehmer den neuen Outlander auf Herz und Nieren testen konnten: Ob nahezu geräuschlos auf den verschneiten Straßen am Fuße der Zugspitze, mit maximaler Systemleistung von 224 PS zur Olympiaschanze oder im Hindernisparcours am Hausberg – der Plug-in-Hybrid-SUV gab sich keine Blöße. Insbesondere beim letztgenannten Hindernisparcours hatten die Teilnehmer ihre Freude, denn die eng abgesteckte Strecke mit zwei Einparkmanövern galt es, blind zu absolvieren; einzig die Fahranweisungen des Beifahrers entschieden darüber, ob man diese in Bestzeit ohne Berührungen erfolgreich beenden konnte.

Für einen elektrifizierten SUV haben natürlich auch die Bereiche Akkutechnik und Ladelösungen einen hohen Stellenwert: So kann die Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 13,8 kWh beispielsweise an der Haushaltssteckdose oder mithilfe des Mode-3-Ladekabels (Wallbox) bequem zu Hause geladen werden. Ist eine Schnellladung gewünscht, lassen sich 80 Prozent der Akkukapazität an einer Schnellladestation mit CHAdeMO-Stecker in circa 25 Minuten aufladen; auch im Fahrbetrieb können mittels der CHARGEFunktion 80 Prozent der Akkukapazität in rund 25 Minuten geladen werden. Der eigentliche Clou ist aber die bidirektionale Ladefähigkeit, wie Dennis Lindroth, Leiter Flotte & Green Mobility bei Mitsubishi Motors in Deutschland, in seiner Präsentation erklärte: Der Outlander PHEV kann als sogenannter Puffer-Energiespeicher genutzt werden. Das heißt, dass sich das Überangebot an günstigem Strom, sei es aus dem Stromnetz oder selbst produziert, im Plug-in-Hybridfahrzeug speichern lässt und bei Bedarf wieder in das eigene Versorgungsnetz gespeist werden kann. Dafür wurde eigens eine bidirektionale DC Wallbox entwickelt, die nicht nur das Schnellladen mittels Gleichstrom ermöglicht, sondern auch mit dem Energiemanagement-Tool namens Home Energy Management System (HEMS) von MMD Automobile GmbH daherkommt.

Um Ladelösungen ging es auch in den zwei Partner-Präsentationen von EnBW und NewMotion: Peter Siegert, der vielen Teilnehmern auch durch seine vorausgegangene Arbeit bei Mitsubishi Motors bekannt war, stellte in seinem Vortrag das Konzept von EnBW mobility+ vor. Dies besteht aus einem umfangreichen Angebot an öffentlichen Ladepunkten, über die bereits 750.000 Mal geladen wurde, sowie aus einer EnBW mobility+ App, die zeitgleich als Zugangspunkt zu den Ladepunkten fungiert. Des Weiteren wird eine Vielzahl von Ladelösungen für das private und öffentliche Laden sowie an Unternehmensstandorten bereitgestellt. Daneben wurde auch ein Bundle aus Photovoltaik-(PV-)Anlage und SENEC-Speicher vorgestellt: Dabei kann der überschüssige PV-Strom, der nicht zu Hause benötigt wird, über den intelligenten SENEC.Home-Stromspeicher als sogenanntes Stromguthaben in die Cloud überführt werden und je nach Bedarf abgerufen werden; auch unterwegs. Valon Smajli, Key Account Manager bei NewMotion, stellte in seiner Präsentation die Vorteile von Europas größtem Ladenetzanbieter heraus: So soll mit dem Angebot an über 80.000 öffentlichen Ladestationen in 28 Ländern nicht nur sichergestellt werden, dass möglichst unkompliziert zu jeder Zeit geladen werden kann, sondern dass auch die Verrechnung der „Strombetankung“ keine Herausforderung darstellt. Auch wurde das skalierbare Ladestationen- Portfolio von der Home-Line-Lösung für Zuhause bis zu Cloud-verbundenen Systemen, der sogenannten Business Line, thematisiert.

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