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"Flotte! Der Branchentreff" 2019
Manuel Weber (li.) und Alexander Bernt (re.) neben dem neuen Jimny in der Suzuki-Deutschlandzentrale in Bensheim
SX4 S-Cross
Baleno
Ignis
Vitara
Swift
Celerio
Manuel Weber: „Jeder Gewerbetreibende kann bei uns Sonderkonditionen bekommen, auch wenn er nur ein Fahrzeug abnimmt“
Vor allem das Thema Allradantrieb wurde diskutiert: (v. r. n. l.) Alexander Bernt, Manuel Weber (beide Suzuki) und Sebastian Heuft (Flottenmanagement)
Alexander Bernt: „Plötzlich ist der Jimny nicht mehr nur das Auto, das man braucht, sondern das Auto, das man haben will“
SUZUKI FLOTTENGESCHÄFT 2018

Auf allen Wegen zu Hause

Suzuki-Schwerpunktinterview mit Manuel Weber (Manager Field Staff and Special Sales Automobile) und Alexander Bernt (Press Representative Automobile)

Flottenmanagement: Passend zum 30. Jubiläum des Suzuki Vitara kam im letzten Jahr eine überarbeitete Version des SUVs heraus. Was wurde gegenüber dem Vorgänger verbessert?

Manuel Weber: Zum Jubiläum haben wir den Vitara behutsam aktualisiert. Beim Exterieur hat sich vor allem die Frontpartie verändert. Hier ziert nun ein Kühlergrill mit fünf Schlitzen und vertikalen Chromakzenten – das Markenzeichen neuer Suzuki-SUV – das Gesicht des Vitara. Auch den unteren Lufteinlass schmücken Chromapplikationen, die die sportliche Eleganz des Fahrzeugs betonen sollen. Am Heck finden sich Rückleuchten mit LED-Technik. Aber auch innen wurde einiges verändert. So hat das Interieur eine Soft-Touch-Überarbeitung bekommen, um die Wertigkeit des Innenraums anzuheben. Daneben sind ab sofort mehr Sicherheits- und Assistenzsysteme mit an Bord des kompakten SUVs. Dazu gehören unter anderem: Toter-Winkel-Warnsystem, Ausparkassistent, Spurhaltewarnsystem, Müdigkeits- und Verkehrszeichenerkennung.

Alexander Bernt: Nicht zu vergessen: Der neue Motor im Vitara. Künftig wird es neben dem bereits bekannten 1,4-Liter-Benziner mit 140 PS auch einen 1-Liter-Dreizylindermotor mit Turboaufladung geben. Der Turbolader hebt das Drehmoment bei niedriger Drehzahl auf das Niveau eines 1,8-Liter-Saugmotors. Der Motor ist bereits im Swift und Baleno erfolgreich unterwegs und liegt voll im Trend des aktuellen Motordownsizings durch Turboaufladungen.

Flottenmanagement: Ebenfalls neu kam 2018 der Jimny auf den Markt. Was fasziniert Kunden auch heute noch an diesem Fahrzeugkonzept? Was schätzen Jimny-Fahrer an der Allrad-Ikone?

Manuel Weber: Der bereits angesprochene Vitara ist schon für den leichten Offroad-Betrieb gut gerüstet. Mit dem Jimny kommt man jedoch überall hin. Nicht umsonst ist der Allradspezialist das Fahrzeug der Wahl bei Jägern oder Forstbetrieben.

Alexander Bernt: Mit dem aktuellen Modellwechsel ist beim Jimny eine weitere Zielgruppe hinzugekommen. Das markante Design in Verbindung mit der modernen Farbgebung positioniert den Offroad-Spezialisten in den Bereich der Lifestyle- Fahrzeuge. Plötzlich ist das Fahrzeug nicht mehr nur das Auto, das man braucht, sondern das Auto, das man haben will. Somit ist der neue Jimny für uns häufig auch ein Türöffner für Neukunden, die bislang weniger mit Suzuki zu tun hatten. Dies funktioniert auch, weil das Fahrzeug neben der nach wie vor hervorragenden Geländetauglichkeit über moderne Assistenzsysteme und Innenraumgestaltung verfügt. Der Jimny fährt sich nicht nur offroad hervorragend, sondern er kann sich auch auf der Straße sehen lassen.

Flottenmanagement: Mit dem Ignis bieten Sie auch im Kleinwagensegment ein SUV an. Welche Zielgruppe spricht der Ignis an? Was hebt ihn von den Konkurrenten in diesem Segment ab?

Alexander Bernt: Der Ignis ist in unseren Augen konkurrenzlos. Zwar gibt es auf dem Papier auch Modelle anderer Hersteller, die im Kleinwagenbereich einen SUV anbieten. Im Gegensatz zu diesen Modellen, die als Basis einen Kleinwagen haben, ist der Ignis jedoch von vornherein als SUV konzipiert worden. Daher bieten wir hier einen Allradantrieb und entsprechende Bodenfreiheit an, mit der das Fahrzeug tatsächlich ohne Probleme im leichten Gelände bewegt werden kann.

Manuel Weber: Tatsächlich wird der Ignis sehr häufig in Verbindung mit dem Allradantrieb gewählt, sowohl bei den Privatkunden als auch bei den Gewerbetreibenden. Besonders Pflegedienste, die in schneereichen Gegenden wie Bayern oder dem Schwarzwald unterwegs sind, greifen mittlerweile zu diesem Modell, das die Allradversion des Swift ergänzt.

Flottenmanagement: Was steckt hinter dem SHVS Mild Hybrid System (Smart Hybrid Vehicle by Suzuki), mit dem zum Beispiel der Swift ausgestattet werden kann? Welche Vorteile bringt es dem Nutzer?

Alexander Bernt: Mit relativ wenig Aufwand generiert das Mild Hybrid System einen großen Effekt. Im Prinzip handelt es sich hierbei um einen Startergenerator mit einem Lithium-Ionen-Akku. Das System unterstützt den Verbrennungsmotor beim Anfahren sowie beim Beschleunigen und wird durch einen Rekuperationsmodus gespeist. Das Hybridsystem wird im Swift, Baleno und Ignis angeboten. Derzeit ist die Nachfrage noch moderat, wir gehen aber davon aus, dass mit den strengeren Emissionsgrenzen spätestens ab 2020 die Nachfrage und das Angebot steigen werden.

Die Einsparungen betragen im kombinierten Testzyklus beim Swift etwa 0,5 Liter Benzin auf 100 Kilometern. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die eigene Fahrweise beziehungsweise das Einsatzfeld des Fahrzeugs entscheidend für den Erfolg des Systems sein können. So sind die Einsparungen umso größer, wenn das Fahrzeug mit SHVS in urbaner Umgebung mit häufigen Start-Stopp-Situationen eingesetzt wird. Besonders städtische Pflegedienste schätzen daher den Hybridantrieb im Swift, aber auch im Ignis.

Flottenmanagement: Welche Rolle spielen weitere alternative Antriebe bei Suzuki? Was kann man hier in den nächsten Jahren von Ihnen erwarten?

Manuel Weber: Mit Blick auf die Flottenemissionswerte, die in den nächsten Jahren von den Herstellern verlangt werden, hat Suzuki bereits einige wettbewerbsfähige Konzepte in der Schublade, die im Laufe dieses Jahres realisiert werden. Bislang ist davon jedoch noch nichts spruchreif.

Alexander Bernt: Jeder Hersteller muss in der nächsten Zeit Antworten auf die Herausforderungen immer strengerer Umweltanforderungen finden. Wir von Suzuki haben zuletzt den Dieselmotor komplett aus unserem Portfolio gestrichen und setzen derzeit ausschließlich auf effiziente Benziner. Daher sind auch innerstädtische Fahrverbote für Suzuki-Fahrer kein Thema. Das bereits angesprochene Hybridsystem zeigt, in welche Richtung die Entwicklung bei Suzuki in Zukunft gehen könnte.

Flottenmanagement: Neben den Fahrzeugen an sich ist für Flotten das Servicenetz sehr wichtig. Wie sind Sie hier in Deutschland aufgestellt? Welche Leasingund Finanzierungsangebote können Sie Flottenkunden anbieten? Haben Sie Angebote für bestimmte Branchen?

Manuel Weber: In Sachen Serviceabdeckung sind wir flächendeckend in Deutschland gut aufgestellt. Wir haben rund 450 Vertriebs- und etwa 100 zusätzliche Servicestandorte, sodass der Kunde bei uns hervorragend aufgehoben ist. Suzuki-Modelle werden von Flottenkunden sowohl geleast als auch gekauft. Wenngleich wir in Sachen Leasing in den letzten Jahren nicht ganz so stark aktiv gewesen sind. Hier werden wir 2019 allerdings neue Angebote anbieten können, was das Leasinggeschäft etwas beleben sollte.

Jeder Gewerbetreibende kann bei uns Sonderkonditionen bekommen, auch wenn er nur ein Fahrzeug abnimmt. Der Wettbewerb ist derzeit etwas preisaggressiver unterwegs. Aber auch dieser Herausforderung werden wir uns stellen, indem wir unseren Händlern einen größeren Spielraum gewähren werden.

Flottenmanagement: Welche Markenattribute stehen hinter dem aktuellen Suzuki-Slogan „Way of Life!“? Wie spiegeln sich diese in der Modellpalette wider?

Alexander Bernt: „Way of Life!“ ist mehr als nur ein Slogan. Das ist unsere Markenphilosophie und steht im Grunde genommen für Begeisterung. Wir wollen unseren Kunden nicht nur ein Auto anbieten, das sie von A nach B bringt. Uns ist es wichtig, dass der Kunde seinen eigenen Weg so beschreiten kann, wie er es möchte. Das heißt unabhängig von der Fahrweise des Nutzers oder den Ansprüchen der Wege, die der Fahrer zurücklegen muss. Dies reicht von den Offroad-Leistungen eines Jimny bis hin zu der Onroad-Performance eines Suzuki Swift Sport. Den Swift Sport haben wir übrigens ebenfalls im letzten Jahr neu in den Markt einführen können. Ein Modell, das zeigt, wie dynamisch Suzuki sein kann.

Manuel Weber: Unsere Philosophie spiegelt sich auch in dem Sponsoring der Marke wider. So haben wir in den letzten Jahren Musikfestivals oder Mountainbike-Veranstaltungen unterstützt. Derzeit sind wir Veranstalter des Suzuki Lake Run, der 2019 in vier verschiedenen Orten in Deutschland ausgetragen wird und dadurch einen eher regionalen Charakter hat. Hier sprechen wir hauptsächlich ein jüngeres Publikum an.

Flottenmanagement: Welche Ziele haben Sie sich mittelfristig mit Suzuki gesetzt? In welche Richtung wird sich die Marke entwickeln?

Manuel Weber: Wir haben in der Summe im letzten Jahr eine leichte Steigerung im Flottenbereich hingelegt. Dies ist vor dem Hintergrund, dass wir erst seit wenigen Monaten mit dem neuen Jimny und dem überarbeiteten Vitara auf dem Markt sind, umso bemerkenswerter. Den Erfolg wollen wir in den nächsten Jahren wiederholen und ausbauen. Dabei konzentrieren wir uns auf die Nischen, die wir am besten bespielen können.

Alexander Bernt: Unsere Ziele sind so angelegt, dass sie nachhaltig und realistisch sind. Wir wollen unsere Marktanteile halten und gesund wachsen.

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