PDF DOWNLOAD

Warum eigentlich nicht doch mal Van statt SUV? Der Ford S-Max ist jedenfalls nach wie vor ein cooles und luxuriöses Auto. Merkt man insbesondere nach dem Einsteigen: Hier gibt es wirklich Raum satt, Platz in Hülle und Fülle. Neben bequemen Sesseln erwarten die Passagiere außerdem viel Ablage und reichlich Infotainment – im Kombiinstrument arbeitet eine Mischung aus Anzeigefläche und mechanischen Nadeln. Natürlich steht die Zeit auch für den ausgereiften S-Max nicht still – Ford hat unlängst ein Update für den Antrieb nachgeschoben. Wer in der 150 PS-Klasse einkaufen möchte, bekommt jetzt einen Zweiliter mit Euro 6d-TEMP, dessen Zugkraft (370 Nm) auf Wunsch an eine geschmeidig agierende Achtgang-Wandlerautomatik weitergegeben wird. Damit avanciert der S-Max zur großen Komfortoase auf Rädern. Der Vierzylinder reicht übrigens völlig, treibt den 1,9-Tonner beflissen über jeden Berg sowie durch jedes Tal und murmelt dabei nur gedämpft durch die ausladenden Glasflächen. Laut wird es im S-Max selbst bei höheren Geschwindigkeiten nicht.

Netto 30.735 Euro muss man für den Gleiter schon ausgeben. Dabei sind manche Schmankerl bereits an Bord: beispielsweise die zweite Sitzreihe mit drei verschieb- sowie umklappbaren Einzelsitzen. Wessen Budget nicht ganz so knapp bemessen ist, kann aus dem S-Max einen wahren Technikliner zaubern mit Features wie klimatisierten E-Sitzen (enthalten aufpumpbare Luftkammern) zum Mehrpreis von 2.100 Euro netto. Darüber hinaus kann die Straße von adaptiven LED-Scheinwerfern ausgeleuchtet werden, welche mit weiteren 1.092 Euro zu Buche schlagen. Und wer sich für das große Panorama-Glasdach entscheidet, erlebt im ohnehin schon luftigen S-Max ein noch stärker beeindruckendes Raumgefühl.