SUCHE
Beta
News
Magazin
Flottenmanagement
Messe
Flotte! Der Branchnetreff
die nächste
"Flotte! Der Branchentreff" 2020
Feinstes Wohnflair im starken Alleskönner
Dieser Volkswagen kann so richtig anpacken
Der Amarok ist der Typ fürs Grobe
Volkswagen Amarok 3.0 TDI V6 4M

Leistungsgesellschaft

Es gibt wieder einmal mehr Leistung für den fein-rustikalen Sechszylinder- Amarok. Ein Widerspruch? Flottenmanagement lädt Sie ein zu einer gedanklichen Reise mit dem burschikosen Volkswagen.

Wer der Auffassung ist, die automobile Modelllandschaft werde weniger spektakulär, der irrt sich. Siehe Volkswagen: Als sei der Amarok vorher nicht stark genug gewesen. Aber reicht nicht, befanden Konzernmanager, also musste er stärker werden. Bei satten 258 PS ist er inzwischen angekommen – beim Topmodell, versteht sich. Ob man die zusätzliche Power – die nächst schwächere Leistungsstufe bietet 204 PS – nun braucht oder nicht, souveräner wird er dadurch schon. Obwohl der äußerst geländefähige Pickup mit permanentem Allradantrieb nun wirklich der einhundertprozentige Gegenentwurf zum Sportwagen ist, macht es Spaß, den Punch dann und wann zu nutzen. Schließlich reißen die fast 600 Nominal-Newtonmeter bereits kurz über Leerlaufdrehzahl an den beiden Achsen. Und bleiben bis 3.000 Touren erhalten. So schaffen es die Techniker, dass der flauschige Achtgang- Wandler quasi nie bemüht werden muss. Auf der Zugkraftwelle im großen Gang dahinschippern, das ist die Devise des derzeit stärksten Volkswagen Amarok.

Wer aus gewerblichen Gründen in der Situation steckt, einen Pick-up dieser Machart zu brauchen, kann, wenn er will, den Zweitwagen ruhig in der Garage lassen. Wenn man mit großen Autos klarkommt, und das ist dieser Volkswagen mit 5,25 Metern Außenlänge, fühlt man sich hier wohl, und zwar insbesondere auf langen Reisen. Geländewagen können nämlich abgesehen vom Bezwingen unmenschlicher Hindernisse auch richtig nett zu ihren Passagieren sein – beispielsweise auf ausgewiesenen Rüttelstrecken. Die bügelt der große Starrachser (hinten) ziemlich lässig weg, als sei die Schlaglochpiste plan. Und bitte auch nicht davon irritieren lassen, dass der Amarok von der Volkswagen Nutzfahrzeug- Abteilung vertrieben wird – der rangiert in puncto Komfort auf Personenwagen-Level, was nicht zuletzt durch das geräumige Platzangebot sowie die feinen Stühle bekräftigt wird. Das Kombiinstrument erfrischt durch klassische Ausführung mit Rundskalen und mechanischen Anzeigen – so kommt der Fahrer ohne Schnickschnack zum Ziel. Schätzen dürften die User den robusten Offroader in Rahmenbauweise außerdem für seine vielfältige Einsatzbereiche – onroad, offroad oder mit richtig Masse am Haken, denn er darf natürlich dreieinhalb Tonnen ziehen.

Kunden mit Wunsch nach dem Topmodell müssen wenigstens netto 43.180 Euro anlegen. Dafür gibt es zum erlesenen V6-Strang auch noch Features wie Leichtmetallräder, Parksensoren und Xenonlicht. Ein Navigationspaket, in dem auch noch ein USB-Anschluss plus die so genannte Car Net App inbegriffen sind, muss mit 565 Euro extra bezahlt werden. Mit der App kann der Nutzer zahlreiche Parameter auf dem Mobiltelefon einsehen und sich beispielsweise informieren lassen, wenn das Fahrzeug (falls man selbst nicht drinsitzt) bestimmte Gebiete verlässt oder in einen zuvor definierten Raum einfährt. Nimmt man den Amarok in seiner Rolle als Kraxler ernst und nutzt diese Fähigkeit intensiv, lohnt sich womöglich die netto 605 Euro teure Einhundertprozent-Differenzialsperre. Wie auch immer man seinen Wunsch-Amarok konfiguriert, der Coolness-Faktor fährt sogar völlig aufpreisfrei mit.

TOP RSS Meldungen
GDPR Flotte.de

Flotte Medien möchte Ihnen den bestmöglichen Service bieten. Dazu speichern wir Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies, um die Seite für Sie zu verbessern und nutzerrelevant zu gestalten. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Webseite erhalten Sie hier.

Einverstanden