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Von wegen, es gibt keine ausgefallenen Autos zum günstigen Tarif mehr. Der Suzuki Ignis beweist eindrucksvoll das Gegenteil. Der Ignis ist irgendwie ein cooles Ding mit seinem Box-Look und mit der flippigen C-Säule. Und dabei total erschwinglich – selbst die praktische Allrad-Variante gibt es bereits ab netto 13.605 Euro. Und mehr muss man auch fast nicht investieren, denn Features wie Bluetooth-Freisprechanlage, Klima, Sitzheizung sowie Rückfahrkamera sind bereits an Bord. Außerdem gibt es stylische Alus mit auf den Weg. Vor allem ist der Ignis aber praktisch – die Rücksitze sind verschiebbar, um mehr Platz für Fahrgäste oder Ladegut zu schaffen. Der Kofferraum fasst übrigens 1.100 Liter – das ist für ein Fahrzeug mit bloß 3,70 Metern Länge völlig in Ordnung.

Fahren wir los. Der 90 PS starke und 1,2-Liter große Vierzylinder macht dem Ignis Beine, treibt ihn munter nach vorn. Schließlich wiegt der kleine Cityflitzer lediglich 945 Kilogramm. Das leichtgängig arbeitende Fünfgang-Getriebe ist gesetzt und wird nur noch vom Kupplungspedal übertroffen, das wirklich keine hohen Kräfte erfordert. Vom 4x4 bekommt man in der Praxis nichts mit, zumal unter normalen Straßenverhältnissen auch nur eine Achse Moment erhält – bei Schlupf wird die Zugkraft blitzschnell umverteilt. Wer jetzt auf herbstlichen, laubbedeckten Straßen unterwegs ist, kann den Allrad recht gut gebrauchen; ansonsten gibt sich der Ignis fein, bietet gemessen an seiner Fahrzeuggröße bis zu vier Personen ein passables Plätzchen und ist sich keineswegs zu fein, auch mal den Langstreckler zu geben dank ordentlicher Sitze. Empfehlenswert ist das netto 840 Euro teure Assistenzpaket mit kamerabasierter Autonombremsung, Müdigkeits- und Spurhaltewarner.