PDF DOWNLOAD

Manchmal erlebt man noch Überraschungen in der Autobranche. So ist der neue Suzuki Swift gegen den Trend nicht länger als der Vorgänger, sondern sogar einen Zentimeter kürzer. Allerdings hat der Radstand um zwei Zentimeter zugenommen, die Breite sogar um vier. Und da der neue Swift überdies drei Zentimeter flacher geriet, sieht er knackiger und sportlicher aus. Okay, steigen wir ein. Der Kleinwagen fühlt sich so gar nicht klein an, obwohl er ja die markante Viermeter-Linie deutlich unterschreitet, was in urbanen Gefilden durchaus angenehm ist. Hinreichend bequeme Sitze sowie eine intuitive Bedienung inklusive Tasten auf dem Lenkrad machen das Leben im Swift angenehm. Der kleine Japaner ist durchaus ein feiner Begleiter auch auf langen Strecken, zumal Komfort- und Sicherheitsmerkmale wie der aktive Tempomat und zahlreiche Assistenten à la Autonombremsung und Spurhaltekontrolle verfügbar sind.

Und schon sind wir beim Thema Antrieb. Flottenmanagement hat den Stadtfloh als Automatikversion gefahren und geprüft, ob er auch mehr kann als nur den nächsten Supermarkt ansteuern. Dabei handelt es sich um eine außerordentlich geschmeidig agierende Sechsgang-Wandlerausgabe, die wunderbar mit dem Einliter-Turbo harmoniert. Der liefert sein Maximaldrehmoment von 160 Nm schon ab 1.700 Touren, was für einen süffig rotierenden Benziner früh ist. Richtig hoch drehen muss man das 111 PS-Kraftpaket in der Praxis ohnehin kaum, da der Eintonner gar nicht nach Urgewalten verlangt. Entsprechend leise geht es im Fahrgastraum meist zu – der Dreizylinder ist natürlich herauszuhören, wird aber nicht als unangenehm empfunden. Reden wir über Geld. Für die Automatikversion sind netto 16.924 Euro zu entrichten – dafür ist der Swift mit LED-Licht, Navi und Aktiv-Tempomat ungewöhnlich voll.