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Als Opels GSi-Badge populär war, war der Diesel noch verpönt als zwar sparsame, aber auch eher träge Notlösung. Die Zeiten haben sich geändert, der Diesel steht heute zwar noch immer für Sparsamkeit, aber eben auch für Drehmoment und Leistung – daher passt eine Diesel-Variante mit dem GSi-Schriftzug (38.315 Euro netto) perfekt ins Programm. Satte 210 PS liefert der Zweiliter- Vierzylinder in der feurigen Ausbaustufe und wird stets mit Allradantrieb sowie Achtgang- Wanderautomatik kombiniert – als Fronttriebler hätte er wohl mit Traktionsproblemen zu kämpfen. Wer beherzt auf das rechte Pedal drückt, weiß, wovon die Rede ist. Mit ganz schönem Schmackes im Kreuz schiebt der Mittelklässler im Kingsize-Format an, rennt innerhalb von 7,8 Sekunden auf einhundert Sachen und beendet den Tempozuwachs erst ab stattlichen 233 km/h. Doch es ist nicht nur die reine Beschleunigung, sondern vielmehr die Gesamtabstimmung des Fahrwerks: Der Insignia GSi ist ein ausgeprägter Dynamiker, macht auf der kurvigen Landstraße so richtig Spaß, ohne es jedoch an Komfort fehlen zu lassen. Apropos Komfort: Opel ist ja bekannt für seine so genannten AGR-Sitze für besonders rückenschonende Unterbringung. Diese üppig geratenen Fauteuils sind bei der GSi-Ausführung immer an Bord und speziell geformt mit ausgeprägten Seitenwangen. Ebenso frei Haus: die kamerabasierte Autonombremsung mit Fußgänger- Erkennung, LED-Matrixscheinwerfer, Navigationssystem und schlüsselloses Schließsystem. Dennoch kann man restliches Budget noch loswerden – zum Beispiel mit dem 1.453 Euro teuren Innovationspaket samt Einparkautomatik, Verkehrszeichen- Erkennung und aktivem Tempomat. Oder dem 1.113 Euro (netto) kostenden Komfort-Paket mit Parksensoren, Rückfahrkamera sowie lärmdämmenden Seitenscheiben.