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Das ist also der neue Audi A7: Ein elegantes, viertüriges Coupé – eine Beschreibung, die auf das gerade scheidende Modell bereits zutrifft. Nur mit dem Unterschied, dass das futuristisch gezeichnete Heck mit dem durchgehenden Leuchtenband jetzt moderne Zeiten bekundet. Nimmt man in dem geräumigen Interieur Platz, tun sich weitere, jetzt massivere Unterschiede auf. Physische Tasten sind in dem Bediener-Umfeld weitgehend verschwunden – stattdessen sitzt unterhalb des ausladenden Monitors ein weiteres, großes Display, das berührungsempfindlich ist (mit touch response). Dort können die Passagiere die Klimatisierungsautomatik konfigurieren und sämtliche Funktionen der Sitzheizung- oder Lüftung ansteuern. Doch auf dem Zentralbildschirm darüber werden freilich weitere Menüs für diverse Einstellungen bereitgehalten – Technikfans kommen also auf ihre Kosten.

Ebenso wie die Fans feiner Antriebstechnik. So waren wir mit dem Dreiliter-V6 unterwegs, der jetzt auf den Namen 55 TFSI quattro hört. Der Sechsender verfügt nicht nur über Direkteinspritzung und Aufladung, sondern auch über einen Riemen-Startergenerator mit einer Rekuperationsleistung von zwölf Kilowatt. Zusammen mit dem Luft-Fahrwerk, das durch weitere Features wie Allradlenkung und variabler Lenkübersetzung den Spagat zwischen hohem Dämpfungskomfort und nicht minder hoher Fahrdynamik schafft, wird aus dem Businessliner ein feines Gefährt. Der 340 PS starke Benziner macht den A7 zum Wolf im Schafspelz, katapultiert das elegante Coupé binnen kaum mehr als fünf Sekunden auf Landstraßentempo. Und auch in höheren Geschwindigkeitssphären hat der stets kultiviert laufende Sechszylinder so richtig Druck. So viel Antriebsluxus hat natürlich seinen Preis – der A7 55 TFSI quattro startet ab netto 56.974 Euro.