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Gründe, warum man zum SUV greift, kennt man inzwischen ja zur Genüge. Es sind Dinge wie die höhere Sitzposition, die bessere Sicht auf die Straße, die Optik – und vieles mehr. Völlig losgelöst betrachtet – ob man die Gattung nun mag oder nicht – sind SUV ab der Mittelklasse jedenfalls ziemlich bequeme Autos. Autos, die, greift man sogar exakt zum Mittelklasse-Segment, jede Menge Platz bieten, aber noch nicht so ausladend sind, dass man Angst hätte, bei der Durchquerung des nächsten Parkhauses Blech kalt zu verformen. Unser Jaguar F-Pace ist mit einer Länge von 4,73 Metern noch im Rahmen, marschiert allerdings schon stramm auf Businessklasse-Format zu. Innen geht es recht nobel zu – will heißen: Hier gibt es nicht nur massig Raum, sondern auch ziemlich sesselige Stühle – wer einmal drinsitzt, möchte so schnell nicht mehr aussteigen. Gute Voraussetzungen für einen Langstrecken-Kandidaten.

Flottenmanagement hat sich für den doppelt aufgeladenen Zweiliter-Diesel ausgesprochen, der sich nämlich mit dem Spritkonsum zurückhält, aber anderseits nicht mit Leistung geizt. Satte 430 Nm Drehmoment zerren hier obligatorischerweise an allen vier Rädern, während das Triebwerk 240 PS Leistung abgibt. Die Power wird standardmäßig per Achtgang-Wandlerautomatik übertragen – etwas anderes lässt Jaguar nicht zu. Gute Entscheidung, schließlich arbeitet diese Gattung von Getriebe noch immer am geschmeidigsten, was dem Fahrkomfort zuträglich ist. Der F-Pace ist mit diesem Motor tatsächlich eine attraktive Wahl, setzt er sich doch bullig und souverän in Bewegung, und die Fahrgeräusche fallen niedrig aus. Darüber hinaus kann er auch noch 1.740 Liter Gepäck einladen. Der Grundpreis wird mit 44.420 Euro netto beziffert – Bluetooth-Freisprechanlage und Tempomat sind serienmäßig.