PDF DOWNLOAD

Dass Volvo ein kompaktes SUV herausbringen würde, war natürlich nur eine Frage der Zeit. Jetzt ist es da und basiert – klarer Fall – auf der neuen skalierbaren Architektur, auf der auch die anderen frischen Volvo-Modelle aufbauen. Und während es die Gestalter bei den letzten Neuerscheinungen in der äußeren Formgebung ähnlich hielten, haben sie mit dem jüngsten Spross einen erfrischenden Abweichler geschaffen: Der Kühlergrill ist hier nach innen statt nach außen gewölbt, und überhaupt kommt der XC40 kantiger und noch stylischer daher. Dazu passt auch, dass der Kunde das Dach in Kontrastfarbe lackiert bekommen kann, wenn er nur will. Innen verbauen die Schweden wertige Kunststoffe und verschiedene, peppige Dekors statt Holz. Je nach Modell blickt der Passagier sogar auf eine stilisierte Stadtkarte Göteborgs, so als Gag am Rande. Als Gag ist der Volvo XC40 aber so gar nicht zu verstehen, bietet er zum Beispiel handfeste Sicherheitsfeatures, die in dieser Klasse keineswegs selbstverständlich sind. Sogar die großen Geschütze wie der Kreuzungsassistent sind dabei, und der Warner für querenden Verkehr beispielsweise beim rückwertigen Ausparken geht noch weiter und bremst notfalls auch statt nur zu piepsen. In puncto Antrieb hält der zwei Liter große und 190 PS starke Selbstzünder keine Überraschung bereit und treibt das kleinste SUV laufruhig wie beflissen an. Die obligatorische Achtstufen- Wandlerautomatik macht den Antriebskomfort mit ihren geschmeidigen Übersetzungswechseln perfekt. Mit mindestens 34.747 Euro (netto) preist Volvo sein kleinstes Multifunktionsautomobil selbstbewusst ein – allerdings sind Dinge wie Allradantrieb sowie eine geballte Sicherheitsausstattung bereits serienmäßig. Für das große Navigationssystem werden allerdings 1.008 Euro (netto) extra fällig.