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Es kann immer unangenehm werden mit einem SUV ohne Allradantrieb. Und zwar dann, wenn Schnee auf der Straße liegt und man sich festfährt. Schließlich erwarten die anderen Verkehrsteilnehmer, dass, wenn man schon einen Geländewagen fährt, dieser unter widrigen Verhältnissen auch gut voran kommt dank seines Vierrad- Antriebs. Viele wissen allerdings nicht, dass die meisten SUV keinen Allrad haben. Okay, unser Mazda CX-5 hat aber die Kraft der vier Räder, und das ist auch gut so. Schließlich arbeitet unter der Haube die stärkere Version des 2,2 Liter großen Vierzylinder-Diesels mit 175 PS. Und der Selbstzünder hat richtig Dampf, schiebt den 1,6-Tonner füllig an. Binnen 9,5 Sekunden geht es auf Tempo 100, und die Topspeed liegt bei 206 km/h. Allerdings liegt die Kraft hier in der Ruhe. Man braucht den Diesel gar nicht über zweieinhalbtausend Touren zu drehen, um Spaß zu haben – denn ab 2.000 Umdrehungen liegen 420 Nm Drehmoment an, und es bereitet fast mehr Freunde, die Automatik früh in den großen Gang schalten zu lassen, um dann wie an einem überdimensionierten Gummiband hängend zu beschleunigen. Der Sechsgang-Wandlerautomat überzeugt übrigens durch geschmeidige Übersetzungswechsel. Auch Fahrwerk und Sitze sorgen dank bequemer Auslegung für veritable Langstreckentauglichkeit. Ein gerüttelt Maß Infotainment liefern der hoch auf den Armaturen hockende Touchscreen in Tateinheit mit dem Headup-Display, das sogar serienmäßig an Bord weilt. Ab 33.773 Euro netto rollt der CX-5 in seiner stärksten Version mit Allrad und Automatik vom Händlerhof. Und dieses Angebot darf durchaus als Komplettpaket betrachtet werden, denn sogar dicke Brocken wie Bose-Sound sowie LED-Matrixscheinwerfer müssen nicht extra gekauft werden. Allerdings sind die 831 Euro (netto) für den aktiven Tempomat gut investiert.