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Autos werden tendenziell größer, so dass man beim Neuwagen-Kauf getrost auch mal das nächst niedrigere Segment prüfen kann. Nehmen wir den Fiesta, der die Viermetermarke bereits um vier Zentimeter überschritten hat. Das Ergebnis ist ein verhältnismäßig luftiger Innenraum, in dem Platzprobleme überhaupt kein Thema sind. Und da auch das Gestühl nicht wirklich ärmlich ausfällt, darf Fords neuer Kleinwagen als vollwertiger Allrounder eingesetzt werden. Selbst beim Infotainment kommt man ins Grübeln – geht ein Kleinwagen diesbezüglich? Ja, geht absolut – der große Monitor auf der Mittelkonsole, ein prompt reagierender Touchscreen, sprechen Bände. Über Assistenten müssen wir gar nicht reden, auch in diesem Segment kann der Hersteller Komfort und Sicherheit nicht schleifen lassen.

Flottenmanagement hat den Fiesta bereits in verschiedenen Versionen ausprobiert, diesmal nehmen wir uns die drahtige 125 PS-Variante zur Brust. Die Leistung entstammt dem turboaufgeladenen Einliter-Dreizylinder, natürlich. Diese Version kann eine gute Wahl sein, wenn man auf ein bisschen Power nicht verzichten möchte, aber keinen Wert auf die ST-Line legt, die bei der 140 PS-Ausführung beispielsweise obligatorisch ist. Fakt ist, dass man hier keinesfalls untermotorisiert unterwegs ist, denn der Dreizylinder macht dem kleinen Fronttriebler schon satt Druck, wenn man das quirlig wirkende Maschinchen ein wenig dreht. Dazu passt das knackig schaltbare Sechsgang-Getriebe sowie das – und hier muss man einmal innehalten – exzellente Fahrwerk, mit dem windungsreiche Landstraßen so richtig Laune machen. Ab netto 16.302 beginnt der Fiesta als EcoBoost mit 125 PS und rollt in der sportlichen Titanium-Ausgabe vom Band. Hier sind der große Monitor sowie feine Aluräder bereits frei Haus.