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Ein Jahr nach dem Start des „Digitalen Testfeld Autobahn“, einer gemeinsamen Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur mit dem Freistaat Bayern, der Automobil- und Zuliefererindustrie sowie der IT-Wirtschaft, hat Audi im Oktober neue Technologien für das pilotierte Fahren und die Car-to-X-Kommunikation präsentiert. Auf mehreren Abschnitten der A9 zwischen Nürnberg-Ost und München-Nord erprobt der Hersteller aus Ingolstadt die vernetzten Fahrzeuge. Bei der Entwicklung konzentriert sich Audi sowohl auf die Kommunikationstechnologien zwischen Umwelt und Autos sowie den Fahrzeugen untereinander als auch auf bauliche Maßnahmen. „Hier sollen unter anderem die Materialien von Leitpfosten und -planken so modifiziert werden, dass sie Radarwellen besser als heute reflektieren“, so Alejandro Vukotich, Leiter Entwicklung automatisiertes Fahren bei der Audi AG. So sollen die verbauten Sensoren auch aus größerer Entfernung und bei schlechten Witterungsverhältnissen effizienter arbeiten und unter anderem Fahrstreifen besser erkennen können.