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Die erste Musterung des Peugeot 3008 fand unweigerlich vor dem ersten Einstieg statt. Gedanken wie „tolles Auto“ schießen durch den Kopf, als das Tuch fiel. Jetzt kann man endlich Platz nehmen in dem Franzosen und auch mal den Motor starten. Der Blick fällt dabei auf das vollelektronische Kombiinstrument, auf dem nun eine Vielzahl von Grafiken dargestellt werden kann, um dem Fahrer nützliche Infos wie Drehzahl, Geschwindigkeit – aber neuerdings auch gleich die komplette Straßenkarte vor Augen zu führen. Doch keine Sorge, das mittig angebrachte Zentraldisplay gibt es immer noch, jetzt sogar in schickem Tablet-Stil – das mag inzwischen nicht mehr als besonders originell durchgehen, schmeichelt dem Auge aber nach wie vor. Überhaupt gefällt das 3008-Interieur dem Auge, zum Beispiel mit seinem edel anmutenden, offenporigen Echtholz, das die Franzosen ab sofort anbieten.

Und welcher Motor passte besser zu dem feinen Ambiente als der zwei Liter große BlueHDI 180? Mit seinen 400 Nm ab 2.000 Umdrehungen und der angeschlossenen Sechsgang-Wandlerautomatik strömt der Vierzylinder souverän im großen Gang jede Autobahnsteigung hinauf. Man kann den Automaten aber auch ruhig zum Schalten zwingen – das bringt auch nicht mehr Unruhe in das Geschehen, denn Übersetzungen wechseln geht hier maximal geschmeidig vonstatten. Reden wir über Preise – günstig ist der Top-Diesel nicht, der übrigens ausschließlich in der satt ausstaffierten GT-Ausstattung daherrollt. Netto 33.361 Euro kostet der Fronttriebler und bietet alle erdenklichen Features wie Bluetooth-Freisprechanlage, autonomes Bremssystem, LED-Vollscheinwerfer, aktive Lenkung, Navigationssystem, Rückfahrkamera mit 180 Grad-Ansicht sowie schlüsselloses Schließsystem.