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Was soll man an einem guten Auto bloß noch besser machen? Das werden sich tausende Tiguan-Kunden denken, wenn sie Wind vom neuen Modell bekommen. Okay, die Motoren sind im Grundcharakter natürlich so geblieben, außer, dass es den kleinen Kraxler bald mit geballter Diesel-Power (240 PS) geben wird. Doch Flottenmanagement hat sich bei der ersten Ausfahrt der etwas bodenständigeren 150 PS-TDI-Variante gewidmet, die für den Alltagsgebrauch völlig reicht. Der Vierzylinder-Selbstzünder geht kräftig zu Werke und lässt niemals das Gefühl einer Untermotorisierung aufkommen. Perfekt auch, dass er seine Stimme selbst im seltenen Fall höherer Drehzahlen nicht erhebt und die Passagiere ihre Gespräche in Zimmerlautstärke problemlos fortsetzen können.

Der Kunde kann sich aussuchen, ob er lieber manuell schaltet oder die Übersetzungswechsel einem ausgereiften Doppelkuppler überlässt, der – siebenstufig – jederzeit den passenden Gang vorhält. Es gibt am Tiguan nichts auszusetzen, die klar und schnörkellos gehaltene Innenarchitektur ist nicht nur funktional, sondern auch ausgezeichnet verarbeitet. Beim Thema Infotainment hat Volkswagen im Vergleich zum ausgelaufenen Modell zwei Schippen draufgelegt: Gegen 428 Euro (netto) Aufpreis gibt es ein vollelektronisches Kombiinstrument, das der Fahrer in vielfältiger Weise konfigurieren kann. Selbst die Straßenkarte kann jetzt zwischen Drehzahlmesser und Tacho platziert werden. Ein Headup-Display ist neuerdings ebenfalls Bestandteil der Aufpreisliste (474 Euro netto). Der neue Tiguan, der selbstredend auch mit modernsten Assistenten und Sicherheitsfeatures ausgerüstet werden kann, startet in der 150 PS-Dieselversion ab netto 25.231 Euro. Die Allradvariante kostet 1.680 Euro (netto) mehr.