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Keine Frage, der neue Kia Sportage ist keine Revolution, präsentiert sich stattdessen im moderat veränderten Kleid gegenüber dem Vorläufer. Aber schön ist er geworden, trägt einen markanten Grill und sticht mit seiner optisch auffallenden C-Säule hervor. Innen gibt es viel Platz und eine richtig gute Verarbeitung der Materialien – wer bisher ein Auto der so genannten Premiummarken fuhr, könnte sich durchaus auch im Sportage wohlfühlen: Sämtliche Taster klicken präzise, und von dissonanten Geräuschen ist das kompakte SUV meilenweit entfernt. Vier Zentimeter Längenzuwachs (auf jetzt 4,48 Meter) sowie ein um drei Zentimeter verlängerter Radstand machen den Kompakten geräumiger als bisher, das spüren vor allem hochgewachsene Personen, sofern sie sich auf den bequemen Fondsitzen niederlassen.

In Sachen Antrieb hat Flottenmanagement sich dieses Mal den kleinen Benziner vorgenommen. Wer nicht ganz so viel unterwegs ist, spart bekanntermaßen nicht immer mit einem Selbstzünder. Schließlich müssen erst einmal 2.857 Euro (netto) Differenzbetrag zum kleinsten Diesel herausgefahren werden an der Tankstelle, und mit einem gemittelten NEFZ-Verbrauch von 6,7 Litern (CRDi 4,7 l) ist auch der Otto nicht eben sonderlich gefräßig. Außerdem erfreut er durch feine Laufkultur. Mit 132 PS ist der Direkteinspritzer auch nicht untermotorisiert, wenngleich keine Wunder erwartet werden dürfen. Der Basispreis für den 1,6 GDI beträgt 16.798 Euro netto. Stets an Bord sind Klimaanlage, Radio sowie die wesentliche Sicherheitsausstattung. Wer Features wie Bluetooth-Freisprechanlage, autonomes Bremssystem, Navi und Tempomat möchte, muss zu einer höheren Ausstattungslinie greifen. Als Spirit-Variante werden 24.277 Euro (netto) fällig.