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Wer sich jetzt einen Volkswagen Sharan anschaut, wird nur wenige Unterschiede zur ersten Serie feststellen. Das auffälligste Merkmal sind noch die schneidigen Tagfahrlichter. Gut so, warum sollte man eine bewährte Designsprache auch drastisch verändern? Verändert hat sich jedoch viel, und zwar unter dem Blech. Neue Assistenten sollen den Fahrer bei seiner Arbeit unterstützen und die Fortbewegung sicherer machen. Ganz hoch im Kurs beispielsweise steht der „Front Assist“, mit dem ein autonomes Bremssystem verbunden ist. Falls man doch einmal kurz einnickt und aufzufahren droht, greift die Maschine ein und verzögert das Fahrzeug. Außerdem gibt es eine verbesserte Konnektivität – Features wie Apple CarPlay und Android Auto sind der Großraumlimousine keine Fremdwörter mehr. Dennoch wird auf Wunsch auch die bisherige integrierte Lösung angeboten – gegen moderate 466 Euro netto.

Flottenmanagement hat sich für den jetzt von 140 auf 150 PS erstarkten 2.0 TDI entschieden, der inzwischen selbstredend Euro 6 erfüllt und für den Alltagsbetrieb eine gelungene Wahl darstellt. Zusammen mit dem sechsstufigen Doppelkupplungsgetriebe gibt der Antrieb eine harmonische Figur ab. Gut zehn Sekunden benötigt der Praktiker bis Landstraßentempo, und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei knapp 200 Sachen – in der Praxis wirkt der Fronttriebler behände. Mit der Automatik erhält er auch eine komfortable Note, zumal diese ebenso sanft wie spontan schaltet. Und da das Aggregat 340 Nm Drehmoment liefert, bedarf es getriebeseitig keiner hektischen Aktionen. In puncto Geräuschentwicklung benimmt sich der Volkswagen fromm und offeriert feine Langstrecken-Manieren. Kommode Sitze lassen das Reisen zum leichten Unterfangen werden – das Platzangebot beeindruckt.

Und das gilt nicht nur für die Insassen, auch die Ladefähigkeit gefällt. Bei umgeklappten Rücklehnen passen fast zweieinhalbtausend Liter in den Alleskönner, das dürfte als zugkräftiges Kaufargument durchgehen. Bleibt der Preis. Mindestens 31.239 Euro netto werden für die 150 PS-Variante fällig – für die nobel ausstaffierte Highline-Ausführung möchte der Händler netto 35.357 Euro. Dann gibt es neben der Klimaanlage auch Parkund Regensensor sowie Sitzheizung. Vielfahrer sollten zum netto 2.743 Euro teuren Assistenzpaket greifen, das einen Spurhaltewarner, einen aktiven Tempomat sowie Xenonscheinwerfer enthält. Die praktische Verkehrszeichenerkennung gibt es gegen 268 Euro netto. Für eine variable Dämpferregelung muss man netto 966 Euro auf den Tisch legen, und ein großes Panoramadach ist für 1.033 Euro netto zu haben.