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Von wegen Utilities bilden ein Segment, das man ruhig vernachlässigen kann. Die Kundschaft ist hier ähnlich streng wie bei den konventionellen Personenkraftwagen. Peugeot jedenfalls lässt sich bei seinem Allrounder namens Partner nicht lumpen und spendiert ihm den brandneuen 1,6-Liter-HDI mit Euro 6-Einstufung. Eine erste Ausfahrt mit der 120 PS-Version zeigt mal wieder, dass sattes Drehmoment im unteren Tourenbereich für souveränes Fortkommen immer willkommen ist. Dank 300 Nm ab 1.750 Umdrehungen ist der Partner wahrlich nicht unterversorgt mit Zugkraft. So beschleunigt der nützliche Franzose kräftig und legt damit eine angesichts der Fahrzeugklasse erstaunliche Agilität an den Tag. Beim Trinken dagegen soll er sich zurückhalten – das Werk verspricht 4,4 Liter je 100 Kilometer, womit die begehrte Effizienzklasse A+ erfüllt wird.

Viel Platz im Innenraum ist die Stärke des Partner; außerdem gibt es ordentliche Sitze, so dass der gegen netto 588 Euro siebensitzige Fronttriebler auch langen Strecken relaxt entgegensieht – und die Insassen können es auch. Praktisch anmutende Instrumente (klassisch- rund mit gut lesbaren Ziffern) sowie der hoch platzierte TFT-Monitor helfen dabei, gut durch den Alltag zu kommen. Ab 18.949 Euro netto steht der Partner mit dem starken Selbstzünder zur Verfügung – das ist keineswegs wenig Geld, logisch also, dass Features wie Klimaanlage und Tempomat serienmäßig an Bord weilen. Ab Ende des Jahres wird der Hersteller für den Partner auch ein autonomes Bremssystem anbieten. Ab 1.554 Euro (netto) gibt es außerdem ein Paket aus Bluetooth-Freisprechanlage, Festplatten-Navi sowie Parksensoren. Ein Geheimtipp ist das 747 Euro (netto) teure Multifunktions-Glasdach samt Reling.