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Man muss schon genau hingucken, um den 2015er-Caddy zu identifizieren. Denn an der Grundform des soliden Menschen- und Warentransporters hat sich nichts geändert – doch mittels aufgefrischter Rückleuchten und Scheinwerfer haben die Gestalter den optischen Auftritt in gelungener Weise geschärft. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn auch unter dem Blech gibt es Aufwertungen. So verfügt der Caddy jetzt über ein autonomes Bremssystem und Curtain-Airbags. Somit werden Passanten im Falle eines Falles genauso geschützt wie die Insassen. Darüber hinaus gibt es neuerdings einen Fernlichtassistenten sowie Müdigkeitserkennung. Schließlich muss das Wohl des Verkehrsteilnehmers auch beim Lieferwagen höchste Priorität genießen. Und freilich die Umwelt, daher rollt der Volkswagen ab sofort auch mit charakteristisch klingenden Dreizylinder-Turbobenzinern und Euro 6-Dieseln an den Start.

Wer ein entsprechendes Budget hat, greife getrost zum jetzt 150 PS starken Selbstzünder. Damit ist man in jeder Lebenslage souverän unterwegs. Allerdings leistet auch die 102 PS-Version gute Dienste, deren Power im Zuge der Euro 6-Umstellung aus zwei und nicht mehr nur 1,6 Litern Hubraum geschöpft wird. In puncto Spritkonsum bleibt es bei durchweg deutlich unter fünf Litern je 100 km (NEFZ), für die BlueMotion-Variante verspricht das Werk gar 4,2 Liter. Unzählige Ausstattungsmöglichkeiten und Grundvarianten bescheren dem Kunden zwar ein bisschen Qual bei der Wahl, aber dafür eine enorme Flexibilität. Die Preise rangieren zwischen netto 14.785 Euro für den Kastenwagen als Einsteiger- Otto und 29.100 Euro für die stärkste Diesel-Pkw-Ausführung mit Allrad und langem Radstand. Je nach Motor gibt es auch ein durchaus sanft schaltendes Doppelkupplungsgetriebe. An Komfort mangelt es dem Caddy jedenfalls nicht.