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Hubraum runter, Leistung rauf: So funktioniert erfolgreiches Downsizing. Im Falle des überarbeiteten Ford Focus handelt es sich aber allenfalls um Feintuning, denn der neue 1,5-Liter-Diesel leistet jetzt 120 PS, während der alte 1,6er 115 Pferdchen freisetzte. Immerhin soll den Ingenieuren eine Spritersparnis von nahezu einem halben Liter Diesel je 100 Kilometer gelungen sein (3,8 Liter im gemittelten NEFZ), was den Kompaktklässler in die Effizienzklasse A+ hievt und bei Vielfahrern eine hübsche Stange Geld einzusparen hilft. Aber jetzt wird gefahren. Es gibt nichts auszusetzen an dem runderneuerten Vierzylinder – die Laufruhe geht in Ordnung, und 270 Nm Drehmoment sind ja auch kein Pappenstiel. Dass der Focus damit nicht gerade ein Star beim Ampelsprint ist, leuchtet ein, aber er meistert sämtliche Verkehrssituationen souverän inklusive Lkw am Berg überholen, und das sogar locker im großen Gang.

Apropos Gänge: Die sechsstufige Box bietet wohligen Schaltkomfort, alle Übersetzungen rasten geschmeidig ein. Ansonsten bietet der 1,5-Liter-Focus die gleichen Vorzüge wie die größeren Ausgaben. So profitiert der ordentlich verarbeitete Allrounder von der Renovierung der Infotainment-Systeme. Insbesondere fällt der nun große Touchscreen des Navigationsgerätes ins Auge. Damit hat Ford einen oft kritisierten Mangel behoben. Die Anlage lässt sich übrigens intuitiv bedienen und rechnet flott. Sie ist gegen 1.092 Euro (netto) Aufpreis erhältlich und darf im gewerblich eingesetzten Bereich natürlich nicht fehlen. Ab 20.050 Euro (netto) gibt es den Focus in der hier getesteten Version – gegen weitere Aufpreise erhält man umfangreiche Sicherheitssysteme wie ein autonomes Bremssystem, Einparkautomatik sowie einen Fahrspurassistent. Auch ein aktiver Tempomat ist lieferbar.