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Ein Brot- und Butterauto muss nicht immer hochgerüstet mit allen Extras daherkommen, um im Alltag Freude zu bereiten. Welche Wohltat, die Testrunden in einem bodenständig ausstaffierten Testexemplar des Passat Variant 2.0 TDI abzuspulen. Hier sitzt man nämlich auf hübschen Stoffsitzen, die in ihrer Funktion locker mit den belederten Pendants mithalten können. Straff, perfekt konturiert – so kann man lange Reisen wunderbar abspulen. Noch ein bisschen angenehmer geht es mit dem sechsstufigen Doppelkupplungsgetriebe, über das der hier besprochene Wagen ebenfalls verfügte. Der Automat schaltet geschmeidig und spontan – von lästigen Zugkraftunterbrechungen keine Spur. Mit den 150 Pferdchen unter der Motorhaube ist der Kombi goldrichtig motorisiert, powert im Bedarfsfall binnen knapp unter neun Sekunden auf 100 Sachen und verbraucht im Gegenzug nur vier Liter je 100 km gemittelt.

Auch der Komfortfaktor fällt ansehnlich aus, das Fahrwerk präsentiert sich weder zu straff noch zu weich – Bodenwellen werden gekonnt entschärft. Der Blick des Fahrers taxiert wertig anmutende Materialien und gleich danach die gut ablesbaren Instrumente. Ab Werk handelt es sich dabei um klassische Analoganzeigen mit guter Ablesbarkeit. Auf Wunsch (554 Euro netto) gibt es stattdessen ein TFT-Feld mit elektronischen Anzeigen. Alle Variantausgaben hingegen verfügen über ein außerordentlich großzügiges Kofferraumvolumen von fast 1.800 Litern nach umgeklappter Rückbank. Und neben der Praxistauglichkeit spielt auch Sicherheit eine große Rolle. Demnach sind wunschgemäß sämtliche heute am Markt verfügbare Sicherheitssysteme lieferbar von der autonomen Bremsung über hochdynamische Lichtsysteme inklusive LED-Scheinwerfer bis zur Verkehrszeichenerkennung. Der Preis für den Passat Variant TDI startet ab netto 26.533 Euro.