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13 Jahre liegt der Produktionsstart des Mazda6 zurück. Mittlerweile hat sich das Mittelklassefahrzeug längst etabliert – auch in der Flotte. Rund 18 Prozent der in Deutschland verkauften 6er-Modelle fanden im vergangenen Jahr ihren Weg zu einem Gewerbekunden, Tendenz steigend. Anfang dieses Jahres brachte der japanische Autobauer nun ein Facelift seines Flaggschiffs heraus.

Mazda beschreibt die Modellüberarbeitung der neuen Generation als „optische und technische Verfeinerung“. Neben einer Anpassung der Kühlerfront hat sich insbesondere im Cockpit vieles verändert. Neben der Verwendung von hochwertigeren Materialien sind nun an Bord unter anderem die serienmäßige elektrische Parkbremse und das MZD-Connect-System inklusive 7-Zoll-Farb-Touchdisplay. Von einer Vielzahl neuer Assistenten wie der Ausparkhilfe oder dem Kollisionswarner samt Notbremsfunktion profitieren Käufer bereits ab der mittleren Ausstattungsversion Exclusive-Line. In der höchsten Ausstattungsversion Sports-Line sind weitere Helfer wie Navigationssystem (ansonsten 420 Euro netto Aufpreis), Spurhalteassistent oder Head-up-Display inbegriffen.

An der Motorenpalette hat sich indes nicht viel verändert. Im Gegensatz zu vielen anderen Automobilherstellern, die auf Downsizing und kleinere Motoren mit Turboaufladung setzen, hält Mazda an seinem Konzept fest. Und das besagt: sehr gute Verbrauchswerte trotz hoher Motorenleistung durch die Skyactiv-Technologie. Ab sofort sind die zwei Dieselaggregate mit 110 kW/150 PS beziehungsweise 129 kW/175 PS zudem mit Allradantrieb erhältlich. Der Kombi mit Dieselmotor und Allradantrieb liegt preislich in der mittleren Ausstattungslinie bei 29.571,43 Euro (netto). Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch beläuft sich bei der 110-kW-Allradvariante gemäß Hersteller auf 5,0 Liter/100 km, was einer CO2-Emission von 132 g/km entspricht.

Ebenfalls erhielt das Crossover-SUV CX-5, Mazdas meistverkauftes Modell in Deutschland und im Jahr 2014 in diesem Segment der erfolgreichste Import-SUV im relevanten Flottenmarkt, eine Auffrischung. Dazu zählt wie beim Mazda6 neben Designmodifikationen auch ein deutlich überarbeitetes und wertigeres Interieur. Darüber hinaus bieten die Japaner für das Fahrzeug im Benzinerprogramm eine neue Topmotorisierung mit 141 kW/192 PS an.

Im Juni 2015 wird Mazda im SUV-Segment nachlegen. Mit dem CX-3 bringen die Japaner den kleinen Bruder des CX-5 auf den Markt und hoffen auf ähnlichen Erfolg. Durch die Mazda- Designsprache KODO zeigt der CX-3 optisch seine Verwandtschaft mit der neuen Mazda- Fahrzeuggeneration. Optional stehen Voll- LED-Licht, Head-up-Display und zahlreiche Fahr- und Sicherheitsassistenten zur Auswahl. Anfänglich kann zwischen zwei Benzinmotoren (88 kW/120 PS und 110 kW/150 PS) und einem Dieselaggregat (77 kW/105 PS) gewählt werden. Das Einstiegsmodell soll 15.117,65 Euro (netto) kosten.

 

KURZINTERVIEW

RENÉ BOCK
Leiter
Fleet & Remarketing
Telefon: 02173/94 32 50
Fax: 02173/94 34 96
E-Mail: rbock@mazda.de

Flottenmanagement: Herr Bock, welche Position nimmt der Bereich Flotte bei Ihnen im Gesamtabsatz in Deutschland ein (prozentual; ohne Händlerzulassungen und Vermietgeschäft)?

René Bock: Im Jahr 2014 hatte die relevante Flotte bei uns einen Anteil von 14,2 Prozent gemäß KBA eingenommen. Berücksichtigt man allerdings, dass nicht alle gewerblichen Zulassungen korrekt geschlüsselt und damit vom KBA als gewerblich erfasst werden, liegt unser Anteil bei circa 18 Prozent.

Flottenmanagement: Welche „grünen“ Modelle mit spezieller Spritspartechnik bieten Sie an?

René Bock: Bei Mazda sind wir sehr stolz auf unsere Skyactiv-Technologie, welche mit der Produktoffensive in diesem Jahr allen Mazda-Modellreihen serienmäßig und somit ohne Aufpreis zugutekommt. Basis der Skyactiv-Technologie ist die Gewichtsreduzierung aller relevanten Fahrzeugkomponenten – somit erreichen wir zum Beispiel beim Mazda6 einen Gewichtsvorteil von circa 200 Kilogramm im Vergleich zu einem deutschen Mitwettbewerber in diesem Segment. Der ADAC EcoTest hat passend hierzu dem getesteten Mazda6 bescheinigt, dass wir die geringste Abweichung zwischen kombiniertem ECE-Verbrauch gemäß Verkaufsbroschüre und Realverbrauch haben.

Flottenmanagement: Mit welchen Serviceangeboten unterstützen Sie den Fuhrparkleiter?

René Bock: Wir unterstützen die Fuhrparkleiter unabhängig von der Fuhrparkgröße zum einen durch maßgeschneiderte Full-Service-Leasingangebote aus unserer Kooperation mit der Mazda Finance und Leaseplan Deutschland, zum anderen durch umfangreiche Mobilitätsangebote von der Kurzzeitmiete bis zur Langzeitmiete, das heißt bis zu zwölf Monate Mietdauer für zum Beispiel saisonalen Mobilitätsbedarf.

Flottenmanagement: Welche wichtigen Neuerungen kann der Fuhrparkleiter in den nächsten zwölf Monaten erwarten?

René Bock: Unsere Kunden erleben dieses Jahr eine regelrechte Produktoffensive – konkret führen wir drei komplett neue Modelle sowie zwei umfangreiche Facelifts ein. Den Start machte der neue Mazda2 im Februar, der bereits vor Markteinführung mit dem goldenen Lenkrad durch die Leser von „Auto Bild“ ausgezeichnet wurde. Gleichzeitig werden unsere Erfolgsmodelle Mazda6 und der Kompakt SUV CX-5, welcher im Jahr 2014 die dritte Zulassungsposition im betreffenden Segment des relevanten Flottenmarkts eingenommen hat, eine umfangreiche Modellpflege erfahren. Im Juni wird zudem der CX-3 als B-Segment-SUV seine Premiere feiern.

Flottenmanagement: Welche großen Trends sehen Sie derzeit im deutschen Flottenmarkt?

René Bock: Ich gehe davon aus, dass nach 2014 auch im Jahr 2015 das SUV-Segment überproportional wächst und sich somit neben Mittel- und Kompaktklasse als drittgrößtes Segment auf dem deutschen Flottenmarkt etabliert. Insofern erwarten wir bei Mazda eine vergleichbare Erfolgsgeschichte für den neuen CX-3 wie beim CX-5.