PDF DOWNLOAD

Die digitale Vernetzung schreitet nicht nur im Bereich des Fuhrparkmanagements immer weiter voran. Der ungebrochen starke Absatz von Smartphones und anderen mobilen Devices, wie beispielsweise Tablets, unterstützt diesen Trend. In Deutschland liegt die Penetrationsrate bei den leistungsstarken mobilen Endgeräten bei rund 60 Prozent und fast 50 Prozent aller Internetbesuche erfolgen bereits über das Smartphone (Tendenz steigend). Interessant ist, dass das klassische Mobiltelefon immer weniger zum Telefonieren genutzt wird. Die GenY (also die jüngeren Kunden) findet Telefonieren nämlich äußerst uncool. Hip ist es, sich über WhatsApp, Twitter oder FaceTime auszutauschen. Demzufolge muss nicht nur die Hardware immer leistungsstärker werden, sondern auch die Dienstleister um den User herum müssen kontinuierlich daran arbeiten, immer größere Datenvolumen rund um den Globus zu transportieren. Der Trend geht zu „Always On“, das bedeutet, das Internet muss jederzeit und überall zur Verfügung stehen. Freizeit und Job werden immer stärker über die mobile Welt vernetzt!

Hersteller, Importeure und viele Dienstleister im Fuhrparkmanagement nehmen diesen Trend auf, um den Onlinedraht zu den Kunden nicht abreißen zu lassen: für den neuen (Dienst-)Wagen bequem vom Sofa aus über das Tablet mittels App die Fahrzeugkonfiguration zusammenstellen, Leasing- oder Finanzierungsangebote schnell online berechnen und optional per Mail zustellen lassen, Autofahrer suchen per App Tankstellen mit den günstigsten Kraftstoffpreisen in Echtzeit. Wurde bei der Fahrzeugzusammenstellung der Abstandswarner vergessen, kann das Smartphone nicht nur als Navigationsgerät, sondern auch als Sicherheitselement genutzt werden und warnt sofort, wenn der Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug unterschritten wird.

Auch im Bereich des Schadenmanagements werden mobile Endgeräte unentbehrlich: Schon jetzt kann nach einem Unfall die Schadenmeldung mittels App losgeschickt werden. Unfallhergang und erste Bilder werden direkt mit dem Smartphone aufgenommen und angehängt. Auch die Auswahl der Werkstatt – sofern es hier keine Vorgaben gibt – erfolgt über das mobile Gerät. Bewertungsportale ermöglichen es, dass Kundenrezensionen über die Betriebe ersichtlich sind und die Auswahl der passenden Werkstatt somit vereinfacht wird. Ist das verunfallte Fahrzeug in der Werkstatt, bleibt der Fahrzeughalter über innovative Tracking-Apps immer up to date in Bezug auf den aktuellen Stand der Reparatur: Mittels Kurznachricht oder E-Mail erhält der Kunde Fahrzeugbilder, die den aktuellen Reparaturstatus seines Fahrzeugs anzeigen und ihn somit die komplette Reparatur mitverfolgen lassen. Diese neue Art der Transparenz schafft nachhaltiges Kundenvertrauen. Der Geschädigte erhält abschließend eine Benachrichtigung über das Abholdatum inklusive Uhrzeit und kann seine Zufriedenheit durch eine Bewertung festhalten.

Aber auch hier ist noch nicht das Ende der digitalen Fahnenstange erreicht: Natürlich erfolgt auch der anschließende Verkauf des Fahrzeugs über Smartphone oder Tablet. Mithilfe moderner Apps wird über die Fahrzeugidentnummer bequem die Serien- und Sonderausstattung eines Fahrzeugs identifiziert, wodurch das mühselige und manuelle Auflisten der Ausstattungskomponenten entfällt. Nach Eingabe fahrzeugspezifischer Informationen wie Erstzulassung oder Kilometerstand berechnet die App den aktuellen Marktwert. Mit dieser Preiseinschätzung kann das Fahrzeug nun bequem über professionelle Onlineportale vermarktet werden. Der Vorteil für den User liegt in dem digitalen, intuitiven und schnellen Prozessablauf. Die digitale Transformation unserer täglichen Workflows erfolgt in nie gekannter Geschwindigkeit, alles über mobile Endgeräte und eben „Always On“!